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KulturFilm & KunstAusschreibung zum Siegfried Kracauer Preis 2026

Ausschreibung zum Siegfried Kracauer Preis 2026

Im November 2026 wird erneut der Siegfried Kracauer Preis vergeben. Filmkritikerinnen und Filmkritiker können sich bis Anfang September für die beiden Preise bewerben. Gekürt werden die „Beste Filmkritik“ sowie eine „innovative Form der Filmkritik“.

 

Ab sofort können sich Filmkritikerinnen und Filmkritiker für den zum zwölften Mal ausgeschriebenen Siegfried Kracauer Preis bewerben.

Der nach dem deutschen Filmtheoretiker Siegfried Kracauer benannte und mit insgesamt 10.000 Euro dotierte Preis wird in zwei Kategorien verliehen: als Auszeichnung für die „Beste Filmkritik“ sowie zum wiederholten Mal auch „für eine innovative Form der Filmkritik“, die nicht textbasiert sein muss. So können hier auch Videoclips oder Podcasts aus digitalen Kanälen eingereicht werden. Beide Preise sind mit je 5.000 Euro dotiert.

Das Förderpaket wird vom Verband der deutschen Filmkritik (VdFK) zusammen mit der MFG Filmförderung Baden-Württemberg, der Film- und Medienstiftung NRW sowie der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM) vergeben. Neu hinzugekommen als Partner ist außerdem Hessen Film & Medien (HF&M). Die Preise werden im Herbst beim Kinoprogrammpreis NRW verliehen. 

Die „Beste Filmkritik“ prämiert die herausragende Besprechung eines Films, die in dem durch die Regularien festgelegten Zeitraum (16.7.2025-15.7.2026) in Printmedien, Online-Portalen, im Hörfunk oder Fernsehen veröffentlicht wurde.

Der 2024 neu etablierte Preis „für eine innovative Form der Filmkritik“ hat zum Ziel, neuere Formen der Auseinandersetzung mit Film wie Videoessays, Podcasts zu unterstützen. Dadurch möchte der Siegfried Kracauer Preis die kritische und originelle Beschäftigung mit Film in den Medien stärken, die für jüngere Zielgruppen und den gegenwärtigen Diskurs von zentraler Bedeutung sind.

Bewerbungsschluss für den Siegfried Kracauer Preis 2026 ist der 7. September 2026. Eine gemeinsam von den Preispartnern berufene unabhängige Fach-Jury entscheidet über die Vergabe der Preise. Im vergangenen Jahr ging der Preis für die „Beste Filmkritik“ an Rahel Jung für ihre Rezension von „Der Traum ein Spaziergang“, erschienen auf jugendohnefilm.com. Als „Beste innovative Form der Filmkritik“ wurden gleich zwei Podcasts ausgezeichnet: Philipp Bank & Lukas Hildner für ihre Besprechung zu „Der weiße Hai“ sowie Johanna Deventer und Lukas Hildner für ihr Hörspielformat zum Leben von Konrad Wolf.

 

Hinweis

Hier finden sich detaillierte Informationen und die Bewerbungsmodalitäten.


Quelle:

www.filmdienst.de