Die besten Filme von Tom Holland
Bei der Auswahl der folgenden Filmliste hat sich die Redaktion an der Kritiker:innen-Plattform Rotten Tomatoes orientiert, die sämtliche Film- und Serien-Rezensionen zu einem Gesamtrating bündelt.
#7 Uncharted (2022), Prime Video & Sky Wow
Der junge Tausendsassa Nathan Drake, gespielt von Tom Holland, begibt sich auf die Suche nach einem Schatz, den der Entdecker Magellan vor 500 Jahren verloren haben soll. Begleitet wird er bei der Suche nach dem fünf Milliarden Dollar wertvollen Mythos von einem weitgereisten Abenteurer (Mark Wahlberg), der Nathan allerdings nicht nur hilft, sondern auch im Weg steht.
Mit Abenteuerfilmen gehen Kritiker:innen gerne hart ins Gericht — siehe “Das Vermächtnis der Tempelritter” oder “Die Mumie kehrt zurück” — und “Uncharted” stellt keine Ausnahme dar. Zuschauer:innen sprechen dagegen von einer der besseren Videospielverfilmungen und bekundeten sogar Hoffnung auf eine Fortsetzung. Um sich auf die Rolle vorzubereiten, arbeitete Holland unter anderem als Barkeeper im Londoner „Chiltern Firehouse“, wo er offenbar nicht erkannt wurde.
#6 The Devil All the Time (2020), Netflix
Mit diesem überaus ernsten Southern-Gothic-Drama hat Netflix Tom Holland einen Bärendienst erwiesen. Nicht nur, weil das Drehbuch, das auf Donald Ray Pollocks Roman Das Handwerk des Teufels basiert, grauenhaft ist und man den Eindruck gewinnt, die Kameraführung sei in letzter Minute zusammengewürfelt worden –, sondern auch, weil er sich mit einem höchst theatralischen Robert Pattinson auseinandersetzen muss, der als geisteskranker Priester in einer ganz eigenen Dimension spielt.
Dabei ist es Holland, der dem Film Herz und Seele verleiht und als erfrischender Gegenpart zu den bizarren Spinnern, korrupten Polizisten und Hundekreuzigern (!) fungiert, die die verdrehte Welt des Netflix-Films bevölkern. Seine stärkste Szene ist sicherlich die, als er den lüsternen Priester Preston Teagardin schließlich in dessen leerer Kirche zur Rede stellt. Getrieben von stiller Wut und Rachsucht, setzt er sich hinten im Kirchenschiff auf das Ende einer Bank, die Mütze tief über die Augen gezogen, und beginnt ein vorgetäuschtes sexuelles Geständnis vorzutragen, dem der abtrünnige Geistliche nur allzu gerne lauscht – bis ihm klar wird, welche Anschuldigungen der junge Mann darin gegen ihn vorbringt.
Quelle:
www.gq-magazin.de



