Was macht ein gutes Trachtenhemd aus?
Ein traditionelles Trachtenhemd hat einen Stehkragen, Knöpfe aus Horn, Perlmutt oder Holz und besteht vorwiegend aus Baumwolle. Aber auch ein Hemd mit Leinen-Anteil kann auf dem Oktoberfest getragen werden, um Sie etwas von der Spätsommer-Sonne und dem Bierkonsum abzukühlen.
Neben dem Material ist die Passform wichtig: Ob eng anliegend oder etwas weiter, hängt von Ihrer persönlichen Vorliebe ab. Das Hemd sollte aber definitiv lang genug sein, um es in die Lederhose stecken zu können, ohne dass es ständig herausrutscht. Auch haben klassische Trachtenhemden lange Arme – zu Kurzarmhemden greift man in Kombination mit einer Tracht eher selten. Sollte es zu heiß im Zelt werden, können die Ärmel einfach umgekrempelt werden.
Kragenformen wie Umlegekragen oder Button-Down-Kragen sind bei großen Trachtenausstattern keine Seltenheit mehr, da kommt es ganz auf persönlichen Geschmack und Vorliebe an. Stehkragenhemden zählen aber nach wie vor zu der beliebtesten Form.
Welches Oktoberfest-Hemd ist das richtige?
Muster und Farbe sind komplett Ihnen überlassen. Wer es eher traditionell möchte, greift auf karierte Hemden in Rot, Blau oder Grün zurück. Sie möchten es lieber moderner? Dann wäre ein unifarbenes Trachtenhemd in Weiß oder Blau angebracht. Auch einfache Streifen sind eine gute Option für Ihr Wiesn-Outfit und liegen dieses Jahr im Trend.
Diese Marken stellen gute Trachtenhemden her
AlpenherzAlmsachGweihLodenfreyKrügerSpieth & WenskyAridoCocoveroStockerpointOlympvan LaackHund Sans Scho
Die Auswahl an Marken, die – neben Lederhose und Dirndl – traditionelle Trachtenhemden herstellen, ist groß. Von renommierten Marken wie Alpenherz, Almsach, Gweih, Lodenfrey, Krüger, Spieth & Wensky bis hin zu regionalen Anbietern wie Arido, Cocovero und Stockerpoint haben wir sorgfältig namhafte Hersteller berücksichtigt.
Die deutsche Firma Olymp spezialisiert sich auf die Herstellung von Hemden und Krawatten – da können Sie auf gute Qualität und jahrelange Expertise vertrauen. Darunter fällt auch das Textilunternehmen van Laack aus Mönchengladbach. Aber auch jüngere Marken stellen fantastische Trachtenhemden her. Das junge Label Hund Sans Scho, welches von zwei Münchnern gegründet wurde, machen es sich zur Aufgabe, perfekte Hemden für Trachten herzustellen. Sie nutzen strapazierbare Baumwolle und achten auf jedes noch so kleine Detail.
Was trägt man unter einem Trachtenhemd?
Traditionell trägt man unter einem Trachtenhemd nichts oder ein schlichtes Unterhemd – am besten in Hautfarbe oder Weiß, damit es unter dem Stoff nicht durchscheint. Wer das Hemd später ausziehen möchte, kann zu einem dezenten T-Shirt greifen – aber Achtung, auch hier gilt: man sollte die Unterbekleidung nicht sehen.
Wichtig: Auf auffällige Prints, dicke Stoffe oder sichtbare Nähte sollten Sie verzichten, damit Ihr Look nicht an Eleganz verliert.
Wie wäscht man ein Trachtenhemd richtig?
Ein Trachtenhemd sollte möglichst bei 30 bis 40 Grad im Schonwaschgang gewaschen werden – am besten auf links gedreht. Überprüfen Sie vor dem Waschen dennoch unbedingt die Pflegehinweise, um bei Temperaturen und co. auf Nummer sicher zu gehen. Verzichten Sie auf aggressive Bleichmittel oder starke Schleuderzahlen, um Form, Farbe und Details wie Knöpfe und Stickereien zu schonen.
Hängen Sie nach dem Waschen das Hemd glatt auf oder bügeln Sie es leicht feucht, damit das Hemd seine Form behält. Hemden aus Mischgewebe oder Leinen profitieren am meisten von Lufttrocknung statt Trockner.
Quelle:
www.gq-magazin.de




