Osama Ahmed Al-Shafar, einer der prominentesten Sportverwalter der VAE und ehemaliges Mitglied des Bundesnationalrats, starb am 19. November 2025 bei einem Verkehrsunfall in Kasachstan. Als treibende Kraft hinter dem Aufstieg des emiratischen Radsports war Al-Shafar Präsident der Asian Cycling Confederation und Vizepräsident der UCI. Zuvor leitete er die UAE Cycling Federation und die UAE Bodybuilding & Fitness Federation. Sein plötzlicher Tod hat zu offiziellen Beileidsbekundungen hochrangiger Führungskräfte der VAE und von Sportverbänden geführt. Nach dem Dhuhr am 20. November sind Trauergebete und eine Beerdigung auf dem Al-Quoz-Friedhof in Dubai geplant. Der Tod von Al-Shafar, der dafür bekannt ist, Brücken zwischen Breitensportvereinen und internationalen Verbänden zu schlagen, hinterlässt sowohl in nationalen als auch in kontinentalen Radsportkreisen eine erhebliche Führungslücke.
Gedenken an Osama Al Shafar
Die globale Sportgemeinschaft steht unter Schock nach dem plötzlichen Tod von Osama Al Shafar, einer herausragenden Persönlichkeit sowohl in der Politik der VAE als auch in der internationalen Sportverwaltung. Al Shafar, der erst 50 Jahre alt war, verstarb am 19. November 2025 an den Folgen eines tragischen Unfalls, der sich während seines Aufenthalts in Usbekistan ereignete.Al Shafar, ein bekannter Geschäftsmann aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und ehemaliges Mitglied des Federal National Council (FNC), widmete zwei Jahrzehnte seines Lebens der Förderung des Sports in der Region und auf der ganzen Welt. Zahlreiche Ehrungen würdigten ihn als engagierten Anführer und die treibende Kraft hinter dem bemerkenswerten Aufstieg des Radsports im Nahen Osten.
Globaler Architekt des asiatischen Radsports
Osama Al Shafars einflussreichste Arbeit war die Welt des professionellen Radsports. Er war der amtierende Präsident der Asian Cycling Confederation (ACC), ein Amt, das er seit 2017 innehatte und in das er 2021 wiedergewählt wurde. Seine Führung durchbrach Grenzen auf der globalen Bühne, als er 2021 als erster ACC-Präsident überhaupt zum Vizepräsidenten der International Cycling Union (UCI) gewählt wurde, eine Amtszeit, die 2025 endet.Innerhalb der VAE war er ehemaliger Präsident des UAE Cycling Federation und trug maßgeblich dazu bei, das Land zu einem wichtigen Akteur im Rennsport zu machen. Vor allem war Al Shafar ein wichtiger Architekt bei der Entwicklung und erfolgreichen Einführung der UAE-Tour-Rennen auf WorldTour-Niveau und festigte damit den Platz des Landes in der internationalen Elite-Radsportwelt.
Wie kam es zu dem tragischen Ereignis?
Ersten Berichten zufolge war Al Shafar zu offiziellen sportlichen Anlässen in Kasachstan unterwegs, als sein Fahrzeug in einen tödlichen Verkehrsunfall verwickelt wurde. Die genauen Umstände des Zusammenstoßes wurden von den Behörden noch nicht vollständig bekannt gegeben, doch Quellen bestätigen, dass die Einsatzkräfte ihn noch am Unfallort für tot erklärten.Im Rahmen seiner Aufgaben beim Asiatischen Radsportverband, den er seit 2017 leitete, war ein Treffen mit Sportfunktionären in der Region geplant. Sein Tod kam plötzlich und überraschte sowohl die Funktionäre der Vereinigten Arabischen Emirate als auch die asiatischen Radsportverbände, da es während der Reise keine Hinweise auf Gesundheits- oder Sicherheitsbedenken gegeben hatte.Für den folgenden Tag wurden Trauergebete angesetzt, mit der Beerdigung auf dem Al-Quoz-Friedhof in Dubai, sodass der Sportgemeinschaft der VAE die letzte Ehre erwiesen werden konnte.
Beileid von führenden Politikern der Welt
Die Nachricht von Al Shafars plötzlichem Tod löste bei Regierungsvertretern, olympischen Organisationen und Sportverbänden auf der ganzen Welt sofort große Trauer aus und würdigte seine immensen Verdienste.Die Union Cycliste Internationale (UCI) und ihr Präsident David Lappartient sprachen herzliche Anerkennung aus. Lappartient beschrieb Al Shafar als „einen wahren Freund“, dessen Verlust die internationale Gemeinschaft zutiefst betrauert. Die Organisatoren der UAE Tour veröffentlichten eine Erklärung, in der sie seinen monumentalen Einfluss würdigten und ihn als „Pionier, Anführer und treibende Kraft hinter dem Aufstieg des Sports in der Region“ bezeichneten.


