Die neue Sprache der Qualität: Was uns KI über Dokumentation beibringt

Die neue Sprache der Qualität: Was uns KI über Dokumentation beibringt

Seit Jahrzehnten erfüllt die Anbieterdokumentation mehrere wichtige Funktionen. Es ist die Grundlage der klinischen Kommunikation und stellt sicher, dass jedes Mitglied des Pflegeteams ein klares und vollständiges Bild vom Zustand des Patienten hat. Es untermauert auch die Erstattung als Quelle für Schadensdaten und zur Unterstützung der medizinischen Notwendigkeit. Und es fördert die Qualität der Berichterstattung, da Krankenhausleistungsmetriken wie CMS-Sternebewertungen anhand von Daten gemessen werden, die aus der Dokumentation abgeleitet werden. Dennoch wird es auch häufig als Verwaltungsaufwand und häufige Ursache für das Burnout bei Ärzten genannt. Künstliche Intelligenz verändert dieses Narrativ still und leise. Indem sie Muster in Echtzeit aufdeckt, Lücken erkennt, wenn sie entstehen, und Erkenntnisse am Point-of-Care liefert, verändert KI die Art und Weise, wie wir Qualität definieren und verfolgen.

Dabei lernen wir eine neue Sprache der Qualität, die auf Daten, Kontext und kontinuierlichem Feedback basiert.

Von statischen Aufzeichnungen bis hin zu lebendigen Erzählungen

Die herkömmliche Dokumentation erfasst diskrete Datenpunkte: Diagnosen, Vitalfunktionen, Verfahren. Aber KI-Systeme können diese Datenpunkte im Kontext interpretieren und sie mit klinischen Risiken, Ergebnissen und Leistungstrends verknüpfen.

Dies verschiebt die Dokumentation von:

Was wurde getan, um zu erklären, warum es wichtig ist? Individuelle Begegnungen, Muster über Bevölkerungsgruppen hinweg, Statische Aufzeichnungen und lebendige, sich entwickelnde Narrative

Wenn die Dokumentation zu einer lebendigen Erzählung wird, ist sie nicht mehr nur eine Compliance-Anforderung, sondern ein Eckpfeiler einer qualitativ hochwertigen Pflege.

Lücken erkennen, bevor sie zu Fehlern werden

In der Vergangenheit wurden Lücken in der Dokumentation nur dann sichtbar, wenn sie zu nachgelagerten Problemen wie Verzögerungen bei der Pflegekoordination, falsch klassifizierten Patientenergebnissen oder abgelehnten Ansprüchen führten.

KI verändert diese Zeitleiste. Durch die Analyse großer Mengen an Begegnungsdaten kann Folgendes erreicht werden:

Erkennen Sie fehlende oder widersprüchliche Dokumentation nahezu in Echtzeit. Markieren Sie unvollständige Risikoerfassung, die sich auf die Qualitätsbewertung auswirkt. Identifizieren Sie Trends, die zukünftige Lücken oder Fehler vorhersagen

Dieser proaktive Ansatz definiert die Dokumentation als Echtzeit-Qualitätssignal und nicht als retrospektiven Prüfpfad.

Daten in gemeinsames Verständnis umwandeln

Bemühungen zur Qualitätsverbesserung geraten oft ins Stocken, wenn verschiedene Interessengruppen, Kliniker, Programmierer, Qualitätsteams und Führungskräfte unterschiedliche „Sprachen“ über die Leistung sprechen.

KI-gesteuerte Tools beginnen, diese Kluft zu überbrücken, indem sie:

Klinische Komplexität in risikobereinigte Qualitätsmetriken umwandeln. Dokumentation den Patientenergebnissen und finanziellen Auswirkungen zuordnen. Gemeinsame Dashboards erstellen, die dieselben Daten aus mehreren Perspektiven anzeigen

Das Ergebnis ist eine gemeinsame Qualitätssprache, die jeder verstehen und befolgen kann, ohne die Patientenversorgung aus den Augen zu verlieren.

Das menschliche Urteilsvermögen stärken, nicht ersetzen

Während KI Erkenntnisse liefern kann, kann sie den menschlichen Kontext und das menschliche Urteilsvermögen, die der Dokumentation Bedeutung verleihen, nicht ersetzen.

Ärzte entscheiden immer noch, was klinisch wichtig ist. Qualitätsteams interpretieren Kennzahlen immer noch im Kontext. KI funktioniert am besten, wenn sie als Co-Pilot und nicht als Gatekeeper fungiert und bessere Entscheidungen unterstützt, anstatt sie zu automatisieren.

Durch diese Mensch-KI-Partnerschaft wird die Dokumentation von einer Belastung zu einem Werkzeug für eine bessere Pflege.

Dokumentation als Qualitätsinstrument

KI zeigt uns, dass Dokumentation mehr als nur Papierkram sein kann. Es kann sich um eine lebendige Aufzeichnung handeln, die die Komplexität des Patienten widerspiegelt, Entscheidungen in Echtzeit beeinflusst und eine kontinuierliche Verbesserung vorantreibt.

Während KI unseren Ansatz umgestaltet, lehrt sie uns, eine neue Sprache der Qualität zu sprechen, die proaktiv, kontextbezogen und kollaborativ ist.

Das Erlernen dieser Sprache kann der Schlüssel zur Veränderung sowohl der Dokumentation als auch der Pflege sein.

Foto: Ei Ywet, Getty Images

DebJonesHeadshot

Bei Tendo konzentriert sich Deb Jones darauf, die Leistungsfähigkeit innovativer Technologie zu nutzen, um die Gesundheitsversorgung und -ergebnisse zu verbessern. Ihre Rolle als Senior Director Insights Strategy ermöglicht es ihr, qualitativ hochwertige Ergebnisse und strategisches Wachstum zu beeinflussen. Das Team gedeiht unter Druck und stellt sicher, dass Tendo an der Spitze der Innovationen im Gesundheitswesen bleibt.

Zuvor trug sie als stellvertretende Direktorin bei Chartis zur Entwicklung robuster Strategien zur Bewältigung komplexer Herausforderungen im Gesundheitswesen bei. Mit ihrem Engagement für die Förderung einer Kultur der Exzellenz bei Tendo besteht ihre Aufgabe nun darin, unserem talentierten Team die Vision und die Werkzeuge zu vermitteln, die für transformativen Erfolg notwendig sind.

Dieser Beitrag erscheint über das MedCity Influencers-Programm. Über MedCity Influencer kann jeder seine Sicht auf Wirtschaft und Innovation im Gesundheitswesen auf MedCity News veröffentlichen. Klicken Sie hier, um herauszufinden, wie.

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