Ukraine: UN verurteilen jüngsten tödlichen Angriff auf Zivilisten in Kiew
Der UN-Koordinator für humanitäre Hilfe für die Ukraine, Matthias Schmale, bedauerte die jüngste Welle von Drohnen- und Raketenangriffen, die Häuser, medizinische Einrichtungen und Heizungsnetze in der Stadt beschädigt oder zerstört habe.
„Ich verurteile den massiven Schaden, der der Zivilbevölkerung durch diese Angriffe zugefügt wird, die zu Beginn des Winters wichtige Infrastrukturen zerstören“, sagte er in einer in den sozialen Medien veröffentlichten Erklärung.
Angriff auf Energiesysteme
Die Ukraine ist mit zunehmenden Angriffen auf ihr Energienetz konfrontiert, sagten UN-Menschenrechtsermittler kürzlich. Bericht.
„Der Monat Oktober war aufgrund der anhaltenden Angriffe der Russischen Föderation auf einige Regionen und neuer groß angelegter Angriffe auf die Energieinfrastruktur in mehreren Regionen der Ukraine von Notstromausfällen geprägt“, heißt es in der Erklärung.
Kinder leiden
Medienberichten zufolge wurden bei dem Angriff in Kiew mindestens sechs Menschen getötet.
Nach Angaben des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF) seien zwei Kinder im Alter von sieben und zehn Jahren unter den Verletzten.
„Noch schrecklichere, schlaflose und kalte Nächte für Kinder in der Ukraine, da weiterhin Angriffe auf Häuser, Strom- und Wärmeversorgungssysteme stattfinden“, twitterte die Agentur.
UNICEF sprach auch mit einem Jungen namens Viacheslav. Sein Haus wurde bei den Streiks beschädigt und seine Nachbarn waren Berichten zufolge unter den Getöteten.
„Erst brüllte es, dann wurde es lauter, dann explodierte alles. Unsere Fenster explodierten“, erinnert er sich. „Ich hatte große Angst.“
UNICEF forderte ein Ende aller Angriffe und den Schutz von Kindern.
Die humanitäre Hilfe geht weiter
Die groß angelegte russische Invasion in der Ukraine findet bereits im vierten Jahr statt und zerstört weiterhin Leben und Infrastruktur.
Mehr als 14.500 Menschen wurden getötet und fast 38.500 verletzt.
Nach Angaben des UN-Hilfskoordinierungsbüros OCHA benötigen fast 13 Millionen Menschen, 36 Prozent der Bevölkerung, humanitäre Hilfe.
Trotz der Herausforderungen haben die Vereinten Nationen und ihre Partner im vergangenen Jahr 8,4 Millionen Menschen geholfen.
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