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Ex-Minister mit Leidenschaft für Orgel / Faible für Kirchenmusik hat Volker Wissing in der Politik geholfen

Dem früheren Bundesverkehrsminister Volker Wissing hat seine Leidenschaft für die Kirchenmusik nach eigenen Worten auch in der Politik geholfen. Es gelinge leichter, Menschen ein bestimmtes Thema nahezubringen, wenn man darüber leidenschaftlich und mit Inbrunst erzähle, sagte Wissing am Montagabend in Berlin. 

Er habe sich als Kirchenmusiker an der Orgel bemüht, auch schwierige Stücke zu verinnerlichen. Er sei dann nach einem solchen Vorspiel von Zuhörern angesprochen worden, weil die Musik sie so berührt habe.

“Wir müssen im Dialog bleiben und Brücken zueinander bauen”

Diese Leidenschaft und Überzeugung wünsche er sich auch in der Politik, so Wissing weiter. Zudem brauche es mehr Offenheit, dem anderen zuzuhören. “Wir müssen im Dialog bleiben und Brücken zueinander bauen”, so der frühere Politiker, der 2024 aus der FDP austrat. Das habe in der Ampel-Regierung zuletzt nicht mehr funktioniert. 

Natürlich müssten Parteien Unterschiede in ihren Programmen aufzeigen, derzeit verselbstständige sich aber die Abgrenzung. Es müsse wieder gelingen, aus den Unterschieden eine gemeinsame Sache zu formen. Wissing äußerte sich bei einer Veranstaltung der Evangelischen Kirche in Deutschland zu seinem kürzlich erschienenen Buch “Verantwortung”.

Die Orgel – Königin der Instrumente

Die Pfeifenorgel gilt als das bedeutendste und traditionsreichste Musikinstrument der christlichen Kirchenmusik. Seit dem Mittelalter ist sie untrennbar mit dem gottesdienstlichen Leben in katholischen wie evangelischen Kirchen verbunden und wird häufig als “Königin der Instrumente” bezeichnet. Ihre Besonderheit liegt nicht nur in der komplexen Technik und der Fülle an Klangfarben, sondern auch in ihrer liturgischen Funktion als tragendes und erhebendes Element des Gemeindegesangs und der musikalischen Ausgestaltung von Gottesdiensten.


Quelle:

www.domradio.de