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SportFüchse Berlin werfen sich ungefährdet zum Pokalsieg

Füchse Berlin werfen sich ungefährdet zum Pokalsieg

Stand: 19.04.2026 • 17:51 Uhr

Die Füchse haben zum zweiten Mal in ihrer Vereinsgeschichte den DHB-Pokal gewonnen. Im Finale setzten sich die Berliner klar gegen den Bergischen HC durch.

Füchse gewinnen Pokal-Finale gegen Bergischen HC mit 42:33
Lasse Andersson mit zehn Toren erfolgreichster Werfer des Spiels
Torreichstes Finale der Pokal-Geschichte
Für die Berliner ist es der zweite Pokalsieg überhaupt, der erste seit 2014
Füchse-Trainer Krickau gewinnt seinen ersten Titel mit den Hauptstädtern

Souveräner Auftritt in torreichem Endspiel: Die Füchse Berlin haben das Finale um den DHB-Pokal am Sonntagnachmittag mit 42:33 (22:17) gegen den Bergischen HC gewonnen. Die Berliner sicherten sich somit erstmals nach 2014 wieder den Pokal – zum zweiten Mal überhaupt in ihrer Vereinsgeschichte.

In der ausverkauften Kölner Lanxess Arena lieferten sich beide Teams von Beginn an ein intensives Duell auf der Platte. Die favorisierten Füchse gingen durch Tore von Mijajlo Marsenić und Lasse Andersson nach zwei Minuten mit 2:0 in Führung, doch der Bergische HC ließ die Berliner zunächst nicht weiter davonziehen.

Füchse setzen sich erst kurz vor der Halbzeit ab

Max Darj erhielt nach einem harten Foul schon in der Anfangsphase die erste Zwei-Minuten-Strafe des Spiels (4.) und kurz darauf markierte Sören Steinhaus mit seinem Treffer zum 5:5 den Ausgleich (7.).

In der Folge gelang es den Hauptstädtern vorerst nicht, sich mal mit mehr als zwei Toren Vorsprung abzusetzen – der BHC hatte ein ums andere Mal eine passende Antwort parat. Doch in der 18. Minute erspielten sich die Berliner durch einen Andersson-Treffer die erste Drei-Tore-Führung dieser Partie (13:10). Beim Stand von 14:11 nahm der BHC schließlich nach etwas mehr als 20 Minuten die erste Auszeit dieses Endspiels. Nach dieser Unterbrechung schlug der Underdog prompt zurück und kam wieder auf 13:14 heran (21.).

Das Objekt der Begierde: der DHB-Pokal (Quelle: IMAGO / Sven Simon)

In der Schlussphase der ersten Hälfte lief plötzlich nahezu alles für die Füchse: Nach einem Ballverlust des Bergischen HC setzte Welthandballer Mathias Gidsel zum schnellen Gegenzug an und erhöhte auf 20:16 (29.). Der amtierende Deutsche Meister ging letztlich mit einer 22:17-Führung in die Kabine.

BHC kommt in der zweiten Hälfte nicht mehr heran

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts ging es munter hin und her – wobei die Berliner ihren Vorsprung halten konnten. Andersson konterte Fynn Hangstein in der 35. Minute zum 25:20. Als der BHC gerade drauf und dran war, den Rückstand wieder etwas zu verkürzen, handelte sich Noah Beyer eine Zeitstrafe ein – und Andersson traf postwendend ins leere Tor zum 28:23 (39.). Nils Lichtlein erhöhte eine Viertelstunde vor Schluss auf 33:26 – die Füchse setzten sich nun endgültig ab.

Marsenić setzte den Schlusspunkt zum 42:33 – die Füchse krönten sich nach einem souveränen Auftritt zum Pokalsieger.

Gidsel: “Das bedeut uns sehr viel”

“Unfassbar, dass wir das dieses Wochenende geschafft haben”, sagte Welthandballer Gidsel nach dem Spiel am ARD-Mikrofon. “Wir wollen immer mehr, haben noch Hunger. Die Bundesliga ist extrem stark, die Champions League auch. Wir haben es jetzt zum ersten Mal seit 12 Jahren geschafft, den Pokal zu gewinnen. Darauf bin ich sehr stolz. Für den Verein, die Fans und uns Spieler bedeutet das sehr viel.”

Sendung: rbb|24, 19.04.2026, 17:35 Uhr

Audio: rbb|24, 19.04.2026, Daniel Neuhaus


Quelle:

www.sportschau.de