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"Gott segnet keinen Konflikt" / Papst Leo XIV. verurteilt Gewalt und lädt zu Friedensgebet ein

Papst Leo XIV. ruft erneut zur Beendigung von Kriegen auf. “Gott segnet keinen Konflikt”, schrieb er am Freitagnachmittag in Sozialen Medien. “Ein Jünger Christi, des Fürsten des Friedens, steht niemals auf der Seite derer, die einst das Schwert schwangen und heute Bomben abwerfen.” Freiheit oder Frieden entstünden nicht durch militärische Aktionen, sondern nur aus der geduldigen Förderung des Zusammenlebens und des Dialogs unter den Völkern, so der Papst.

In dieser Zeit grassiert absurde und unmenschliche Gewalt mit aller Grausamkeit an den heiligen Stätten des christlichen Orients, entweiht durch die Gotteslästerung des Krieges und die Brutalität des Geschäftslebens, ohne Rücksicht auf das Leben der Menschen, das bestenfalls als…

— Papst Leo XIV (@Pontifex_de) April 10, 2026

In einem zweiten Social-Media-Post schrieb er mit Blick auf die Lage im Nahen Osten, dort breite sich “absurde und unmenschliche Gewalt” in den heiligen Stätten des Christentums aus. 

Diese würden “geschändet durch die Gotteslästerung des Krieges und die Brutalität des Geschäfts, ohne Rücksicht auf das Leben der Menschen, das höchstens als Kollateralschaden von Eigeninteressen gilt”. Kein noch so hoher Gewinn könne das Vergießen unschuldigen Blutes der Schwächsten rechtfertigen, betonte Leo XIV.

Weltweites Friedensgebet am Samstag

Mit Blick auf die zahlreichen Kriege in der Welt hatte der Papst schon an Ostern zu einem großen Friedensgebet aufgerufen. Nun wird er selbst die Gebetswache am Samstag (11. April) um 18 Uhr im Petersdom leiten. 

Zugleich seien alle Gemeinden weltweit eingeladen, sich an der Initiative zu beteiligen. Einige Bischöfe und Bistümer, auch aus Deutschland, hatten bereits ihre Teilnahme mit eigenen Gebetswachen angekündigt.

Robert Francis Prevost (Papst Leo XIV.)

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Robert Francis Prevost gilt als ein Kardinal der Mitte. Obwohl US-Amerikaner ist der Ordensmann in Rom, der Kurie und der Weltkirche zu Hause. Zuletzt leitete der 69-Jährige die Vatikanbehörde für Bischöfe, quasi die Personalabteilung der katholischen Weltkirche. In dieser Funktion war Prevost in den vergangenen zwei Jahren zuständig für einen Großteil der Bischofsernennungen weltweit.


Quelle:

www.domradio.de