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heise+ | Dacia Bigster 155 Hybrid im Test: Wie viel Verzicht fordert der Top-Dacia?


Dacia Bigster 155 Hybrid im Test: Wie viel Verzicht fordert der Top-Dacia?


Herkunft: Walachei


Viel Platz fürs Geld


Infotainment: sehr eingeschränkt, aber funktionell


Lenkung ohne Rückmeldung


Federung komfortorientiert


Sparsame Dämmung


Dacia Bigster 155 Hybrid im Test: Antrieb, Kosten, Preise


Datenblatt: Dacia Bigster


Preisliste: Dacia Bigster

Dacia führt die Konkurrenz in einer Hinsicht immer wieder vor. Wenn ein niedriger Preis das alles überlagernde Argument ist, haben andere Hersteller schlechte Karten. Der Bigster ist ab rund 24.000 Euro zu haben, und dabei weder im Antriebsbereich noch bei der Serienausstattung brutal zusammengespart. Wer einen ähnlich großen VW Tiguan (Test) haben will, ist zumindest beim Listenpreis nur dann mit weniger als 40.000 Euro dabei, wenn er es beim Basismodell belässt und sich zusätzlich nicht viel mehr als den Gegenwert der Metallic-Lackierung gönnt.

Seit Mai 2025 auf dem MarktLänge: 4,75 m / Breite (ohne Außenspiegel): 1,81 m / Höhe (mit Dachreling): 1,71 mAntriebe von 96 bis 115 kWPreis ab 23.990 EuroStärken: gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, niedriger VerbrauchSchwächen: Sitz-Ergonomie, unharmonischer Antrieb

Bei Dacia muss man in der Hierarchie des Bigster schon ziemlich ans obere Ende gehen, um auf mehr als 35.000 Euro zu kommen. Auch wenn es bei VW Rabatte gibt, die Dacia nur selten einräumt, bleibt ein erheblicher Preisunterschied bestehen. Macht das den Bigster automatisch zu einem besseren Angebot? Die klare Antwort: Es kommt darauf an.

Zaubern kann selbstverständlich auch Dacia nicht. Der in Rumänien gebaute Bigster legt das schon vor dem Start unmissverständlich offen. Die Schlüsselkarte ist schlicht, und die Auskleidung des Innenraums ist nichts für Pedanten, die auf der Suche nach feinen Materialien alles abtasten. Hier ist alles ganz unzweifelhaft pflegeleicht statt nobel. Selbst die einfachen Sitzbezüge dokumentieren offenherzig, dass alles unter der Maßgabe kalkuliert wurde, es soll so wenig wie nur möglich kosten. Damit könnte man leben, doch etwas bequemer dürften die Sitze wirklich gern sein. Ein Auto dieser Größe wird ja durchaus auch mal für längere Strecken herangezogen. Um ehrlich zu sein: Ich habe lange nicht mehr so unbequem in einem Testwagen gesessen.


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Quelle:

www.heise.de