Deutschlands Shootingstar Frieda Bühner ist ihrem Traum vom Sprung in die nordamerikanische Basketball-Profiliga WNBA einen großen Schritt näher gekommen. Die 21-Jährige wurde an 17. Stelle von Portland Fire ausgewählt, ob es direkt losgeht ist unklar.
Die deutschen Basketballerinnen in der nordamerikanischen Profiliga WNBA dürfen eine weitere Nationalspielerin in ihren Reihen begrüßen. Top-Talent Frieda Bühner wurde beim Draft in New York City am Montagabend (Ortszeit) von Portland Fire ausgewählt. Mit Luisa Geiselsöder steht bereits eine deutsche Spielerin bei dem neu gegründeten Team aus dem Nordwesten unter Vertrag.
Die 21-jährige Basketballerin, die gebürtig aus dem niedersächsischen Georgsmarienhütte stammt und über den Osnabrücker SC den Sprung in die Nationalmannschaft schaffte, spielte zuletzt beim spanischen Top-Team CB Estudiantes in Madrid. Dort gehörte sie trotz ihres jungen Alters genauso zu den Leistungsträgerinnen, wie im ambitionierten deutschen Nationalteam.
Bühner eventuell erst später nach Portland
Dass Portland Bühner schon in diesem Jahr einsetzt, ist aber nicht sicher. Gut möglich, dass sie vor der Heim-WM im Spätsommer in Berlin (4. bis 13. September) zunächst in Europa bleibt. So war es bei Leonie Fiebich und Geiselsöder, die beide 2020 gedraftet wurden, aber erst einige Jahre später in die WNBA gingen.
Bei der Heim-Weltmeisterschaft im September in Berlin zählt Bühner neben den anderen WNBA-Profis um die Schwestern Satou und Nyara Sabally, Fiebich sowie Geiselsöder zu den festen Größen. Die 1,86m große Flügelspielerin glänzte bei der EM 2025 und jüngst in der WM-Qualifikation im März als beste deutsche Punktesammlerin.
Azzi Fudd als Nummer-Eins-Pick nach Dallas
Bereits vor dem Draft gab es bei den vier deutschen Spielerinnen in der WNBA viele Transfers. Topstar Satou Sabally wechselte zu New York Liberty, ihre jüngere Schwester Nyara war zuletzt von dort zum zweiten neuen Klub Toronto Tempo gegangen. Fiebich steht weiter in New York unter Vertrag, Geiselsöder kam von den Dallas Wings nach Portland.
Quelle:
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