Heidi Klum sorgte bei der Met Gala für Aufregung – Rihanna und A$AP Rocky hatten sichtliche Freude an ihrem Look.
Bei der diesjährigen Met Gala sorgte Heidi Klum mit einem ungewöhnlichen Auftritt für Aufmerksamkeit. Das Model erschien in einem aufwendig gestalteten Kostüm, das optisch an eine klassische Marmorstatue erinnerte. Man erkannte sie eigentlich nur daran, dass man diese Art von aufwendigen Kostümierungen schon von ihren jährlich stattfindenden Halloween-Partys kennt. Jetzt hat sie ihre Freude an der Verwandlung auch ins Metropolitan Museum of Art gebracht.
Der Look arbeitete mit kühlen Weiß- und Grautönen sowie einer Oberfläche, die den Eindruck von Stein und gemeißelter Struktur vermittelte. Drapierungen und plastische Details verstärkten die Illusion einer lebenden Skulptur. Das Outfit war stark konzeptuell angelegt und passte zum diesjährigen Thema der Met Gala: “Fashion is Art”.
Heidi Klum als Marmorstatue: Rihanna und A$AP Rocky zelebrieren den Look
NEW YORK, NEW YORK – MAY 04: (L-R) Rihanna, Heidi Klum and A$AP Rocky attend the 2026 Met Gala celebrating “Costume Art” at the Metropolitan Museum of Art on May 04, 2026 in New York City. (Photo by Arturo Holmes/MG26/Getty Images for The Met Museum/Vogue)Arturo Holmes/MG26/Getty Images
Ein gemeinsamer Fotomoment mit A$AP Rocky und Rihanna sorgte zusätzlich für Aufmerksamkeit. Die drei posierten zusammen, Rihanna hat sich eingeklammert und lacht, ihr Mann zeigt Klum Hasenohren.
Der Auftritt könnte auch als eine Art vorgezogenes Halloween-Outfit verstanden werden, schließlich gehört es bei Heidi Klum zu ihrem jährlichen Konzept, sich besonders aufwendig und transformativ zu inszenieren – als Medusa, schillernder Pfau, als Wurm oder Cyborg-Queen. Der Marmorstatue-Look fügte sich in diese Linie ein, da er durch seine künstliche, skulpturale Wirkung eher wie eine vollständige Verwandlung als wie klassische Red-Carpet-Mode erschien.
Die Met Gala bot wie gewohnt eine Bühne für sehr unterschiedliche Modekonzepte, und Klums Erscheinung gehörte zu den visuell auffälligeren Interpretationen des Abends. Ihr Look unterschied sich stark, weil sie kaum zu erkennen war – und keine Interpretation eines Kostüms präsentierte, sondern sich durch ihr Kostüm wirklich verwandelte. Eine radikale Umsetzung des Themas “Costume Art”, die vielen in Erinnerung bleiben dürfte.
Quelle:
www.gq-magazin.de




