Der FC Arsenal hat im englischen Titelrennen vorgelegt. Nach einem souveränen 3:0 (3:0)-Sieg gegen Fulham haben die “Gunners” vorerst ein Sechs-Punkte-Polster auf Manchester City.
Die Treffer für die Londoner erzielten zweimal Viktor Gyökeres (9., 45.+4) und Bukayo Saka (40.). Arsenal liegt damit sechs Zähler vor dem Tabellenzweiten Manchester City, hat allerdings auch zwei Partien mehr auf dem Konto als das Team von Pep Guardiola. City spielt am Montag in Everton und könnte verkürzen.
35. Spieltag
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Havertz fehlt verletzt
Für den FC Arsenal ist es in diesen Tagen ein strammes Programm – es geht nicht nur um den Ttel in der Premier League, das Team von Trainer Mikel Arteta steht auch in der Champions League noch äußerst aussichtsreich im Rennen. Unter der Woche gelang im Halbfinal-Hinspiel ein 1:1 bei Atletico Madrid.
In Spanien fehlte der muskulär angeschlagene Kai Havertz – und der deutsche Nationalspieler musste auch gegen Fulham noch einmal aussetzen. Im Rückspiel kommende Woche gegen Atletico soll er möglichst wieder einsatzbereit sein.
Saka bereitet vor, Gyökeres trifft – 1:0
Gegen Fulham fehlte auch der ebenfalls angeschlagene Martin Ödegaard – doch auch ohne den norwegischen Spielmacher übernahmen die Londoner gegen den Tabellenzehnten der Premier League von Beginn an das Kommando. Sie konnten bald jubeln. Ausgangspunkt war ein schöner Move von Saka auf der rechten Außenbahn. Der 24-Jährige ließ Raul Jimenez mit einer simplen Körpertäuschung aussteigen, flankte von der Grundlinie frei ins Zentrum, wo Goalgetter Gyökeres nur noch den Fuß hinhalten musste – es stand früh 1:0 (9.).
Der Tabellenführer machte weiter Dampf – und gegen das sonst so abwehrstarke Fulham sprangen weiter gute Möglichkeiten heraus. Fulham-Keeper Bernd Leno, selbst von 2018 bis 2022 im Trikot von Arsenal unterwegs, sprang nach 27 Minuten am Ball vorbei, Saka konnte den abprallenden Ball aber nicht im fast leeren Tor unterbringen.
Arsenal spielt Fulham an die Wand
Zwei Minuten später lag die Kugel zum vermeintlichen 2:0 im Netz: Leandro Trossard hatte von rechts geflankt, Riccardo Calafiori aus zehn Metern sehenswert eingeköpft – allein: Der 23-jährige Italiener hatte knapp im Abseits gestanden. Fulham war chancenlos – die “Cottagers” hatten nach 30 Spielminuten noch keine einzige Ballberührung im gegnerischen Strafraum zu verzeichnen.
Die “Gunners” blieben dran und legten das zweite Tor wenig später nach: Diesmal war es Gyökeres, der vorbereitete. Der schwedische Nationalspieler setzte sich auf der rechten Bahn gut durch, spielte einen wunderbaren Ball durch die Schnittstelle der letzten Abwehrkette. Saka stand plötzlich mutterseelenallein vor Leno und ließ dem Deutschen mit einem Schuss ins kurze Eck keine Chance – 2:0 (40.). Und Arsenal hatte noch nicht genug. Trossard bereitet herrlich vor, flankte von der linken Seite butterweich auf Gyökeres, der im Rückwärtslauf einen ganz starken Kopfball zum 3:0 im Tor unterbrachte (45.).
Fulham bekommt Spielanteile, aber keine Torchancen
Die Partie war zur Pause entschieden – und der FC Arsenal ist bekannt dafür, nach Entscheidungen nur noch das Nötigste zu tun. So hielten es die Arteta-Mannen auch diesmal. Fulham durfte spielen, bekam einen hohen Ballbesitzanteil, doch zu echten Chancen kamen die Gäste nicht.
Arsenal beschränkte sich auf eine gute Defensivleistung mit angezogener Handbremse und hätte in der 56. Minute dennoch fast das 4:0 nachgelegt. Trossard hatte sich im Mittelfeld behauptet, Gyökeres mit einem Steckpass bedient, doch dieser scheiterte am herausstürzenden Leno. Zehn Minuten vor dem Ende erzitterte das gebälk: Calafiori hatte einen Kopfball an die Querlatte von Lenos Kasten gesetzt.
Quelle:
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