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SportDritte Liga: VfL Osnabrück steigt auf, weil Rot-Weiss Essen verliert

Dritte Liga: VfL Osnabrück steigt auf, weil Rot-Weiss Essen verliert

Stand: 02.05.2026 • 19:31 Uhr

Es ist vollbracht. Der VfL Osnabrück steht – ohne selbst zu spielen – als Aufsteiger in die Zweite Bundesliga fest! Weil Rot-Weiss Essen 1:6 (0:2) beim VfB Stuttgart II unterging, sind die “Lila-Weißen” durch.

Als sich das Essen-Desaster gegen den VfB-Nachwuchs am frühen Samstagabend abzeichnete, befanden sich die VfL-Kicker gerade auf der Anreise zu ihrem Spiel Sonntag bei Wehen Wiesbaden (16.30 Uhr, im NDR Liveticker). Genauer: Auf der Autobahn im Bus.

Und die Stimmung wurde von Minute zu Minute – bei jedem Stuttgarter Tor – immer besser. Um 18.26 Uhr dann der finale, frenetische Jubel. Mit Schlusspfiff stand definitiv fest: Osnabrück ist der Aufstieg in die Zweite Bundesliga auch rechnerisch nun nicht mehr zu nehmen. Einer der ersten beiden direkten Aufstiegsplätze ist dem VfL jetzt sicher.

“Ein Aufstieg, den ich so hoffentlich das erste und das letzte Mal erlebt habe”, sagte Trainer Timo Schultz kurz nach der Ankunft in Wiesbaden am Sonnabend. “Du fährst im Bus, merkst relativ schnell: Stuttgart wird gewinnen. Und als wir auf dem Parkplatz stehen, ist das Ding über der Ziellinie.”

Trotz des Spiels am Sonntag bekam seine Mannschaft die Erlaubnis zu feiern: “Wir werden es trotzdem heute Abend angemessen krachen lassen. Die Jungs werde ich nicht mehr einfangen können.”

5.000 VfL-Fans in Wiesbaden dabei

Das Spiel Sonntag in Wiesbaden wird also schon vor dem Anpfiff eine große VfL-Party. Rund 5.000 Osnabrück-Fans werden ihre Lieblinge auswärts begleiten.

Schultz witzelte, es könnte auch kurzfristige Ausfälle geben: “Die ersten Jungs sind auf mich zugekommen und sagten: ‘maximal fünf Minuten morgen.’ Das Anschwitzen werde ich nutzen, um den Jungs einmal tief in die Augen zu gucken und zu entscheiden, wer überhaupt spielen kann.” Natürlich nur um hinterherzuschieben, dass die Jungs sehr wohl “Gas geben werden” – am Sonntag wie vielleicht schon in der Nacht zuvor.


Quelle:

www.sportschau.de