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SportFurioses Elversberg schlägt Paderborn klar und zieht vorbei

Furioses Elversberg schlägt Paderborn klar und zieht vorbei

Stand: 03.05.2026 • 15:29 Uhr

Die SV Elversberg hat in der 2. Bundesliga das direkte Aufstiegsduell gegen den SC Paderborn eindrucksvoll gewonnen und ist an der Tabelle am Konkurrenten vorbeigezogen.

Beim 5:1-Sieg in der Arena an der Kaiserlinde sorgten Maximilian Rohr (4.), David Mokwa (17.) und Lukas Petkov (28./41.) schon vor der Pause für klare Verhältnisse. Gerade in Halbzeit eins zeigte die SVE eine eindrucksvolle Leistung. Calvin Brackelmann (65.) konnte für Paderborn nur noch verkürzen, Raif Adam (90.+3) legte für Elversberg nach.

Durch den Erfolg sprang Elversberg mit jetzt 59 Punkten in der Tabelle an Paderborn (58) vorbei auf Platz drei. Der SCP rutschte auf Platz vier ab und musste auch Hannover 96 vorbeiziehen lassen.

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Im direkten Duell um einen Platz in der Fußball-Bundesliga ging es um den zweiten Aufstiegsplatz hinter Schalke 04. Und beide Teams waren zuletzt ins Stottern geraten. Elversberg hatte nur einen Sieg aus den vergangenen vier Spielen eingefahren, auch Paderborn war gleich zweimal ohne Dreier geblieben. Verlieren verboten hieß es deshalb für beide.

Frühes Gegentor schockt Paderborn

Es waren noch keine vier Minuten gespielt, da zappelte der Ball im Paderborner Tor. Bei einer Ecke war viel los im Fünfer, der Ball kam auf den kurzen Pfosten und wurde von Lukas Petkov per Kopf nach hinten verlängert – dort stand dann Rohr und köpfte ein.

Danach war es eine offene Partie, in der jedes Team die Offensive suchte. Elversberg wollte nachlegen, Paderborn war um eine schnelle Antwort bemüht.

Elversberg legt gnadenlos nach

Den Gastgebern gelang das besser, denn die machten schnell das 2:0. Florian Le Joncour schlug einen langen Ball auf Lasse Günther, der von Paderborns Torwart Dennis Seinem gefoult wurde, den Ball aber zuvor noch zu Mokwa spitzelte – und der schob ihn ins leere Tore.

Paderborn war sichtlich geschockt und Elversberg legte gnadenlos nach. Nach einer Balleroberung im Mittelfeld spielteLukasz Poreba einen Zuckerpass auf Petkov und der blieb vor dem Tor eiskalt.

Auch mit der 3:0-Führung im Rücken blieb die SVE gallig, gönnte sich keine Auszeit und hielt den Druck auf Paderborn aufrecht. Den Gästen gelang so gut wie gar nichts mehr. Das 4:0 fiel zwangsläufig. Bei einem schnellen Gegenangriff nach Balleroberung war es erneut Petkov, der frei vor dem Tor keinerlei Nerven zeigte.

Paderbon gelingt nur noch der Ehrentreffer

Auch im zweiten Durchgang tat sich Paderborn enorm schwer. Elversberg hielt die Gäste gekonnt vom eigenen Tor fern und ließ kaum etwas zu. Und wenn der SCP dann doch mal durchkam, dann fehlte es an Präzision oder SVE-Torwart Nikolas Kristof war auf dem Posten.

In der Offensive schaltete Elversberg einen Gang zurück, weshalb die Partie mehr oder weniger dahinplätscherte. Bis zur 65. Minute. Da gelang den Paderborner der Anschlusstreffer. Und der war sehenwert. Brackelmann nahm einen langen Freistoß volley und setzte ihn an Kristof vorbei ins kurze Eck.

Und fast wäre im Anschluss der zweite Treffer gefallen. Nach einem Standard scheitert Filip Bilbija aus kurzer Distanz am klasse reagierenden Kristof, anschließend wurde Kennedy Okpalas Schuss aus drei Metern von Poreba auf der Linie geblockt. Zu mehr reichte es aber nicht mehr.

Im Gegenteil: In der Nachspielzeit legte Raif Adam mit dem 5:1 nach und Paderborns Steffen Tigges musste mit Gelb-Rot vom Platz.

Elversberg in Düsseldorf, Paderborn gegen Karlsruhe

Elversberg ist am nächsten Spieltag am Sonntagmittag bei Fortuna Düsseldorf zu Gast (13.30 Uhr). Paderborn empfängt am Freitagabend den Karlsruher SC (18.30 Uhr).

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Quelle:

www.sportschau.de