Erste Ideen, erste Ideen … Remis vereinfachen … hab ich das nicht irgendwo schon mal gehört!? Ist das nicht das Thema, das sich seit Langem durch die Jahrzehnte schlängelt, ohne dass eine wirklich neue Praxis zum Vorschein kommt? Aber halt, Dieter, sei nicht ungerecht! Es hat sich ja schon ein bisschen was verändert. Zumindest bei uns im Hanauer Buchladen am Freiheitsplatz:
Wir müssen die zur Remission auserkorenen Bücher nicht mehr ein halbes Jahr einlagern, bis die Vertreterin kommt und ihr Okay gibt. Bei den meisten Verlagen dürfen wir nach Bedarf und ohne Rücksprache zurückschicken. Natürlich in einem angemessenen Rahmen, versteht sich.
Und wir müssen nicht mehr zu jedem Buch die Bezugsdaten raussuchen. Das macht die Warenwirtschaft zum Glück fast von allein, ob der Bezug im System des Verlags nochmal recherchiert wird, ist zu befürchten, aber nicht unsere Sorge.
Ansonsten alles wie früher: raussuchen, Abschiedstränen wegwischen, Zustand des Buchs begutachten zwecks Vermeidung drastischer Rabattkürzungen, Etiketten abziehen, gut und stoßfest verpacken, auf unsere Kosten verschicken und auf Gutschrift innerhalb der nächsten Monate hoffen.
Quelle:
www.boersenblatt.net



