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SportSo läuft der Finaltag der Amateure 2026: 21 Endspiele um die Landespokale

So läuft der Finaltag der Amateure 2026: 21 Endspiele um die Landespokale


Überblick

Stand: 04.05.2026 • 11:59 Uhr

Große Bühne für den “kleinen Fußball”: Der Finaltag der Amateure steht an. Im Ersten und bei sportschau.de gibt es am Samstag, den 23. Mai, drei Konferenzen mit insgesamt 21 Partien.

Rund acht Stunden Fußball: Schon zum elften Mal überträgt das Erste am Samstag, den 23. Mai 2026, den Finaltag der Amateure. Auf dem Programm stehen 21 Spiele. Gespielt wird zu vier verschiedenen Anstoßzeiten. Es ist die größte Fußball-Übertragung des Jahres.

Für die Klubs geht es nicht nur um die begehrten Pokal-Trophäen der jeweiligen Landesverbände, die Sieger treten in der kommenden Saison auch in der ersten Runde des DFB-Pokals an. Alle Landesverbände des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sind mit ihren Pokalendspielen am 23. Mai dabei.

Start im Ersten um 11.20 Uhr

Die Übertragung im Ersten und im Livestream bei sportschau.de startet um 11.20 Uhr. Um 11.30 Uhr werden dann die ersten sechs Spiele angepfiffen und in einer Konferenz live übertragen. Die weiteren Anstoßzeiten sind 13.30 Uhr, 15.30 Uhr und 16.30 Uhr. Die Spiele, die um 16.30 Uhr starten, werden im Falle eines Unentschiedens nach 90 Minuten ohne eine Verlängerung direkt im Elfmeterschießen entschieden.

Bis 18.55 Uhr zeigt das Erste damit rund acht Stunden Amateurfußball mit einer bunten Mischung aus namhaften Traditionsklubs und reinen Amateurduellen. Mit dem SV Pastow ist in diesem Jahr auch wieder ein Sechstligist vertreten. 16 der 21 Partien werden zudem in voller Länge im Livestream bei sportschau.de zu sehen sein.

Patrick Ittrich als Experte dabei

Moderatorin beim Finaltag ist Julia Scharf, DFB-Schiedsrichter Patrick Ittrich wird als Experte am Sportschau-Mikrofon sein. Der 47-jährige Polizist aus Hamburg beendet nach dieser Saison seine aktive Karriere. Seit 2003 war er DFB-Schiedsrichter, seit 2016 war er in der höchsten Liga unterwegs, am Ende stehen 92 Bundesligaeinsätze zu Buche.

Es wären mehr gewesen, doch zahlreiche Verletzungen, darunter drei Kreuzbandrisse und zuletzt ein Muskelbündelriss, bremsten ihn mehrfach aus. “Ich war oft nicht gesund, jetzt bin ich es – und so aufzuhören, ist vielleicht viel besser”, sagte Ittrich zuletzt: “Seit Monaten bin ich fit, leite die Spiele gut, merke eine hohe Akzeptanz in den Stadien – und ich glaube, das ist jetzt einfach ein guter Zeitpunkt.”

Pattrick Ittrich beim Bundesliga-Spiel zwischen Bayern München und Union Berlin im März 2026

Bei einem Bundesligaspiel im März 2024 leistete Ittrich dem damaligen Mainzer Josuha Guilavogui erste Hilfe, indem er ihn in die stabile Seitenlage brachte, nachdem Guilavogui bewusstlos geworden war und seine Zunge verschluckt hatte. Er bewahrte den Spieler damit womöglich vor dem Ersticken.

Pokalfinale im Anschluss

Gleich im Anschluss geht es mit Fußball weiter. Denn das Erste überträgt auch das DFB-Pokalfinale zwischen Meister Bayern München und Titelverteidiger VfB Stuttgart live. Anstoß im Berliner Olympiastadion ist um 20 Uhr, Start der Sendung ist um 19 Uhr.

64 Teams im DFB-Pokal dabei

An der ersten Runde des DFB-Pokals 2026/2027, die am 21. August startet, nehmen 64 Teams teil. 18 Teams aus der Bundesliga, 18 Mannschaften aus der 2. Bundesliga, die vier besten Klubs der 3. Liga und die 21 Landespokalsieger. Die drei größten Landesverbände schicken zwei Vereine ins Rennen: Bayern, Niedersachsen und Westfalen.

In Westfalen darf auch der Meister der Oberliga im DFB-Pokal ran (noch offen), in Bayern das stärkste bayerische Amateurteam der Regionalliga Süd (noch offen) und in Niedersachsen gibt es sogar zwei Landespokal-Wettbewerbe – einen für alle Klubs bis zur Oberliga und einen für die Teams aus der 3. Liga und der Regionalliga. Dort stehen sich am 24. Mai in Barsinghausen die beiden Regionalligisten SV Drochtersen Assel und SSV Jeddeloh II gegenüber.

Erreicht ein Verbandspokalsieger einen der ersten vier Plätze der 3. Liga, rückt der unterlegene Finalist nach. Darauf dürfen aktuell noch der VfB Krieschow (Gegner von Energie Cottbus), der SC St. Tönis (Gegner des MSV Duisburg), der SV Pastow (Gegner von Hansa Rostock) und die Sportfreunde Lotte (Gegner des SC Verl) hoffen.

Die Ansetzungen des Finaltags in der Übersicht:

Die Spiele um 11.30 Uhr

Verband
Partie
Spielort
Livestream

Hamburg

SC Vorwärts Wacker 04 (5.) – HBEC Hamburg (5.)

Hamburg, Stadion Hoheluft

ja

Bremen

SV Hemelingen (5.) – Leher TS (5.)

Oberneuland, Arena

ja

Thüringen

FC Carl Zeiss Jena (4.) – ZFC Meuselwitz (4.)

Jena, Ernst-Abbe-Sportfeld

ja

Brandenburg

Energie Cottbus (3.) – VfB Krieschow (5.)

Cottbus, Energie-Stadion

ja

Schleswig-Holstein

SV Todesfelde (5.) – 1. FC Phönix Lübeck (4.)

Todesfelde, Sportpark

ja

Baden

VfR Mannheim (5.) – Waldhof Mannheim (3.)

Mannheim, Carl-Benz-Stadion

nein

Berlin

VSG Altglienicke (4.) – BFC Dynamo (4.)

Berlin, Mommensenstadion

ja

Die Spiele um 13.30 Uhr

Verband
Partie
Spielort
Livestream

Niedersachsen

Lüneburger SK Hansa (5.) – TuS Bersenbrück (5.)

Barsinghausen, August-Wenzel-Stadion

ja

Mecklenburg-Vorpommern

SV Pastow (6.) – Hansa Rostock (3.)

Greifswald, Volksstadion

ja

Südbaden

Bahlinger SC (4.) – FC 08 Villingen (5.)

Offenburg, Karl-Heitz-Stadion

nein

Südwest

TSV Schott Mainz (4.) – FK Pirmasens (5.)

Weingarten, Arena

nein

Rheinland

TuS Koblenz (5.) – SV Eintracht Trier (4.)

Trier, Moselstadion

nein

Sachsen-Anhalt

Germania Halberstadt (5.) – Hallescher FC (4.)

Halle, Chemie-Stadion

ja

Die Spiele um 15.30 Uhr

Verband
Partie
Spielort
Livestream

Württemberg

Stuttgarter Kickers (4.) – SG Sonnenhof Großaspach (4.)

Stuttgart, Stadion auf der Waldau

nein

Niederrhein

MSV Duisburg (3.) – SC St. Tönis (5.)

Duisburg, MSV-Arena

ja

Mittelrhein

Fortuna Köln (4.) – Viktoria Köln (3.)

Köln, Sportpark Höhenberg

ja

Sachsen

FSV Zwickau (4.) – FC Erzgebirge Aue (3.)

Zwickau, Arena

ja

Die Spiele um 16.30 Uhr

Verband
Partie
Spielort
Livestream

Hessen

SV Wehen Wiesbaden (3.) – SV Barockstadt Fulda-Lehnerz (4.)

Offenbach, Stadion am Biberer Berg

ja

Bayern

Würzburger Kickers (4.) – TSV 1860 München (3.)

Würzburg, Arena

ja

Saarland

1. FC Saarbrücken (3.) – FC 08 Homburg (4.)

Saarbrücken, Ludwigsparkstadion

ja

Westfalen

SC Verl (3.) – Sportfreunde Lotte (4.)

Verl, Sportclub-Arena

ja

Die Zahlen in Klammern geben die Ligazugehörigkeit der Klubs an: 3 (3. Liga), 4 (Regionalliga), 5 (Oberliga), 6 (Verbandsliga)


Quelle:

www.sportschau.de