In Großbritannien sind zwei Züge kollidiert. Dabei ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen, weitere wurden verletzt. Die Unglücksursache ist noch unklar.
Bei einem Zugunglück nördlich von London ein Mensch ums Leben gekommen. Zudem gab es dutzende Verletzte. Insgesamt seien 56 Menschen verletzt worden, davon elf Menschen “sehr schwer”, erklärte der britische Rettungsdienst.
Das Unglück ereignete sich auf einer Bahnstrecke südlich von Bedford, rund 100 Kilometer nördlich der britischen Hauptstadt. Laut einem Sprecher der Bahngesellschaft East Midlands Railway (EMR) kollidierten zwei EMR-Personenzüge zwischen den Bahnhöfen London St. Pancras und Leicester.
Einer der beiden Züge sei in Corby losgefahren, der andere in Nottingham. Eine Ursache des Unglücks wurde zunächst nicht genannt.
Starmer: Unglück “äußerst besorgniserregend”
Premierminister Keir Starmer bezeichnete das Zugunglück als “äußerst besorgniserregend”. Seine Gedanken seien bei den betroffenen Personen und deren Familien. “Ich bin den Rettungskräften für ihre schnelle Reaktion auf diesen tragischen Vorfall dankbar”, erklärte Starmer.
Ein Augenzeuge, der als Arzt an Bord eines der Züge war, beschrieb im Onlinedienst Bluesky einen plötzlichen Aufprall. Ein Waggon sei entgleist. Ein von einem Fahrgast in den sozialen Medien veröffentlichtes Video zeigte die ineinander verkeilten Züge. Der Bahnbetreiber East Midlands Railway stellte den Zugverkehr von und nach London für den Rest des Tages ein.
Quelle:
www.tagesschau.de




