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SportJetzt live: 1:2 - Tunesier Rekik schafft Anschlusstreffer

Jetzt live: 1:2 – Tunesier Rekik schafft Anschlusstreffer

45.

04:54

Halbzeitfazit: Zur Pause führt Schweden in diesem Spiel der Gruppe F gegen Tunesien mit 2:1. In der Summe ist das verdient. Die Skandinavier erwiesen sich anfangs als die klar bessere Mannschaft, dominierten über weite Strecken das Geschehen und gingen früh in Führung. Dann agierten die Nordeuropäer auch mal taktisch variabel, lockten den Gegner und konterten gnadenlos. Der Aufritt wirkte äußerst ausgewogen, die Männer von Graham Potter hatten alles im Griff. Doch aus heiterem Himmel kamen die Nordafrikaner Ende der ersten Hälfte zum Anschlusstreffer. Das zeigte Wirkung, die Mannschaft von Sabri Lamouchi kam nun besser zur Geltung und sorgte dafür, dass wir jetzt Spannung im Spiel haben.

45.

04:51

Ende 1. Halbzeit

45.

04:50

Jetzt hat Tunesien klar mehr Ballbesitz, kommt aber kein weiteres Mal entscheidend durch. So plätschert die Partie der Pause entgegen.

45.

04:49

Wenig überraschend tut der Anschlusstreffer den Tunesiern gut. Die Adler von Karthago treten nun selbstbewusster auf. Hannibal Mejbri reißt das Spiel immer wieder an sich, dirigiert, fordert die Bälle.

45.

04:47

Offizielle Nachspielzeit (Minuten): 4

43.

04:43

Tooor für Tunesien, 2:1 durch Omar Rekik
Vollkommen aus dem Nichts schlagen die Nordafrikaner zu. Mit einem Einwurf hat Anis Ben Slimane zunächst keinen Erfolg, doch der Ball kommt zu ihm zurück. Nach einem kurzen Pass flankt Hannibal Mejbri scharf und mit Schnitt von der rechten Seite. Im Zentrum schraubt sich Omar Rekik in die Höhe und verlängert per Kopf völlig unhaltbar ins lange Eck. Der ehemalige Herthaner trifft erstmals überhaupt im Nationaltrikot.

41.

04:43

An der Mittellinie geraten Benjamin Nygren und Hannibal Mejbri aneinander. Letzterer verträgt die robuste, aber faire Zweikampfführung des Schweden nicht und begehrt auf. Da muss der Unparteiische einschreiten und beruhigende Worte sprechen.

40.

04:41

Auf der linken Seite schlägt Alexander Bernhardsson einen Haken und flankt mit dem linken Fuß in Richtung des zweiten Pfostens. Dort wirft sich Viktor Gyökeres nach dem Ball, erwischt diesen aber nicht ganz.

36.

04:38

Und natürlich sind die Schweden traditionell auch bei Standards stets zu beachten. Jetzt segelt von rechts eine Ecke herein, getreten von Benjamin Nygren. Diese sorgt für Unruhe im tunesischen Sechzehner. Doch eine Abschlusshandlung bleibt in diesem Fall aus.

33.

04:36

Darüber hinaus bestimmen die Europäer hier das Geschehen auf dem Platz, kontrollieren die Angelegenheit in dieser Phase aktiv, beschäftigen so den Gegner, der somit selbst kaum etwas auf die Beine stellen kann.

31.

04:35

Tunesien bemüht sich um eine Antwort, tut das insgesamt aber weiter zu zaghaft. Ein Schussversuch von Rani Khedira wird abgeblockt.

30.

04:30

Alexander Isak

Tooor für Schweden, 2:0 durch Alexander Isak
Wenn das der Plan war, dann Hut ab! Die Skandinavier locken den Gegner und kontern eiskalt. Einen langen Ball macht Viktor Gyökeres an der Mittellinie fest, schickt dann über links Alexander Isak auf die Reise. Der Stürmer aus Liverpool erledigt den Rest, schießt halblinks von der Strafraumgrenze mit dem rechten Fuß. Den nicht sonderlich platzierten Ball lässt Mouhib Chamakh durch die Hände rutschen. Somit kommt der ehemalige Dortmunder zu seinem 18. Länderspieltor.

28.

04:30

Schweden nimmt sich weiter zurück, lädt so den Gegner zunehmend in dieses Spiel ein. So können sich die Tunesier über Ballbesitz Sicherheit verschaffen, können aber gar kein Tempo aufbauen.

26.

04:28

Nun rollt der Ball wieder im Estadio BBVA in Guadalupe im Bundesstaat Nuevo León, welches bei dieser WM offiziell als Monterrey Stadium bezeichnet wird.

25.

04:26

Natürlich verkommen diese Unterbrechungen stets auch zu einem Coaching Break. Den Trainern bietet sich ausgiebig Gelegenheit, um auf die Spieler einzuwirken.

23.

04:25

Dann geht es organisiert zur Flüssigkeitsaufnahme. Das Hydration Break steht an. Anderenorts wurde das auch schon Cooling Break genannt. Man könnte auch Trinkpause sagen.

20.

04:23

Weiterhin drosseln die Schweden das Tempo, schaffen es dabei weitgehend die Kontrolle zu behalten. Damit jedoch nimmt man sich den eigenen Schwung nach der starken Anfangsphase.

18.

04:20

Nun aber gehen die Tunesier mal drauf, erobern den Ball. Das führt letztlich zu einem Distanzschuss von Elias Saad. Der Hannoveraner zielt aus halbrechter Position mit dem rechten Fuß allerdings nicht genau genug.

17.

04:18

Jetzt kehrt Ruhe ein, die Tre Kronor gönnen sich eine Auszeit, tun das in Ballbesitz, werden aber auch nicht ernsthaft attackiert.

15.

04:17

Danach übernehmen die Schweden gleich wieder das Kommando, bleiben somit die klar tonangebende Mannschaft.

13.

04:16

Erstmals Tunesien! Dann lösen sich die Männer von Sabri Lamouchi. Elias Saad bekommt im Mittelkreis den Ball und treibt den Angriff durchs Zentrum voran. wenig später folgt der Pass halblinks in den Sechzehner zu Anis Ben Slimane. Dessen Rechtsschuss pariert Kristoffer Nordfeldt stark. Anschließend aber wird ohnehin eine Abseitsposition des Schützen geahndet.

11.

04:14

So tun sich die Nordafrikaner schwer, über die Mittellinie zu gelangen. Man bleibt regelmäßig in Ansätzen stecken.

9.

04:13

Auch in der Folge geben die Europäer den Ton an, verdienen sich die Führung immer mehr. Bislang ist das ein überzeugender Aufritt der Skandinavier. Von den Tunesiern kommt offensiv noch gar nichts.

7.

04:07

Yasin Ayari

Tooor für Schweden, 1:0 durch Yasin Ayari
Zunächst wird Alexander Isak in der Spitze mit einem langen Ball gesucht. Da funkt Tunesiens Keeper Mouhib Chamakh mit einer Hand dazwischen, klärt aber nicht abschließend. Das bringt Viktor Gyökeres ins Spiel. Dessen Linksschuss wehrt Montassar Talbi im Torraum ab. Doch auch jetzt bekommen die Nordafrikaner den Ball nicht entscheidend weg. Und Yasin Ayari packt aus gut 20 Metern eine unfassbare Rakete aus, jagt die Kugel mit dem rechten Fuß in den rechten Winkel. Für den Mittelfeldspieler tunesischer Abstammung ist es der vierte Treffer im schwedischen Nationaltrikot.

5.

04:07

Links an der Mittellinie schnappt sich Viktor Gyökeres den Ball und marschiert los – bis in den Sechzehner. Dort macht es der Profi vom FC Arsenal allein, sucht nach dem Schlenker zur Mitte eine Lücke und verzieht mit dem rechten Fuß deutlich.

3.

04:05

Intensität bringt Yan Valery rein, erwischt im Zweikampf Gabriel Gudmundsson am linken Schienbein. Der Schwede hat Schmerzen. Doch als diese abklingen, geht es für ihn weiter.

1.

04:02

Erst vier Freundschaftsspiele haben beide Nationalmannschaften gegeneinander bestritten. Im ersten gab es 1978 zwei Tore (1:1). Danach folgten zwei 1:0-Siege der Schweden und im letzten Duell 2003 einen 1:0-Erfolg Tunesiens.

1.

04:00

Spielbeginn

03:57

In dieser Gruppe F haben sich die Niederlande und Japan kürzlich 2:2 getrennt. Somit geht es hier für unsere Protagonisten um die Tabellenführung. Und wie wir inzwischen wissen, kann bereits ein Sieg einen großen Schritt in Richtung Sechzehntelfinale bedeuten. Es war selten so leicht, die K.o.-Phase einer WM zu erreichen.

03:53

Zum diesjährigen Turnier schafften es die Schweden, obwohl sie in ihrer Europa-Gruppe B hinter der Schweiz, Kosovo und Slowenien abgeschlagen Letzter wurden. Doch als ein Gruppensieger der Nations League durften die Nordeuropäer in den Playoffs ran und setzten sich dort im März gegen die Ukraine (3:1) und Polen (3:2) durch. In den danach noch folgenden Testländerspielen gegen Norwegen (1:3) und Griechenland (2:2) blieb man sieglos.

03:49

Zum 13. Mal spiel Schweden auf der ganz großen Fußballbühne mit, erstmals passierte das 1934. Lange zurück liegen auch die goldenen Zeiten. 1958 standen die Skandinavier tatsächlich mal im WM-Finale, unterlagen Brasilien mit Pelé mit 2:5. Bei der letzten WM in Nordamerika wurde man 1994 starker Dritter. Bei der letzten Teilnahme 2018 standen die Tre Kronor immerhin im Viertelfinale.

03:46

Nun spielen die Adler von Karthago zum siebten Mal seit dem Debüt 1978 bei einer WM. Über die Vorrunde ist man noch nie hinausgekommen, auch beim letzten Auftritt vor vier Jahren nicht. Dennoch hat der Afrikameister von 2004 bei WM-Endrunden immerhin schon drei Partien gewonnen.

03:39

Ohne Niederlage und Gegentreffer marschierten die Tunesier durch ihre WM-Qualifikationsgruppe H, gaben einzig im Auswärtsspiel gegen Namibia Punkte ab (0:0) und organisierten sich ihr WM-Ticket überaus souverän. Die Nordafrikaner hielten zudem Liberia, Äquatorialguinea, Malawi und São Tomé und Príncipe auf Distanz. Allerdings liefen die letzten Länderspiele nicht nach Wunsch, in Österreich (0:1) und Belgien (0:5) setzte es Niederlagen. In diesem Kalenderjahr konnte einzig in Haiti gewonnen werden (1:0). Das letzte Pflichtspiel verlor man Anfang Januar im Achtelfinale der Afrikameisterschaft gegen Mali im Elfmeterschießen.

03:31

Auch Tunesien hat vier zuletzt in Deutschland tätige Profis dabei, als da wären Ismaël Gharbi (Augsburg, ausgeliehen von Sporting Braga), Rani Khedira (Union Berlin), Ellyes Skhiri (Frankfurt) und Elias Saad (Hannover, ausgeliehen vom FC Augsburg). Skhiri ist mit sechs WM- und 83 Länderspielen der erfahrenste Spieler im Aufgebot von Trainer Sabri Lamouchi.

03:24

Schwedens Trainer ist Graham Potter, ein Engländer. In seinem Kader hat einzig Kapitän Victor Lindelöf bereits WM-Partien bestritten – vier an der Zahl. Der Kapitän ist auch darüber hinaus mit 76 Länderspielen der erfahrenste Akteur. Die Topstars wirbeln vorn – mit Viktor Gyökeres vom FC Arsenal und Alexander Isak vom FC Liverpool. Erstgenannter erwies sich während der Qualifikation als treffsicherster Schwede (vier Tore) und sticht auch mit insgesamt 20 Länderspieltoren heraus. Zur Auswahl der Skandinavier zählen mit Daniel Svensson (Dortmund), Eric Smith (St. Pauli), Alexander Bernhardsson (Kiel) und Mattias Svanberg (Wolfsburg) vier Deutschland-Legionäre.

Hallo und willkommen zum zweiten Spiel der Gruppe F! Schweden empfängt im mexikanischen Guadalupe den nordafrikanischen Vertreter Tunesien.


Quelle:

www.sportschau.de

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