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SportTHW Kiel nicht mal Fünfter

THW Kiel nicht mal Fünfter

Stand: 08.06.2026 • 08:23 Uhr

Für Handball-Bundesligist THW Kiel hat es in dieser Saison durch ein 31:34 gegen Lemgo Lippe nicht mal zum fünften Tabellenplatz gereicht. Die SG Flensburg-Handewitt verlor am Sonntag mit 38:43 bei den Füchsen Berlin. Der HSV Hamburg gewann mit 40:33 in Eisenach, die TSV Hannover-Burgdorf spielte 32:32 gegen Melsungen.

Nur Tabellenplatz sechs mit 42:26 Punkten – so lautet das die sportliche Bilanz für den deutschen Rekordmeister THW Kiel nach dem 34. Spieltag. Schlechter schnitten die “Zebras” zuletzt 1992/1993 mit Rang sieben ab. Stand jetzt wird das Team von THW-Trainer Filip Jicha in der kommenden Saison nicht im Europapokal dabei sein – zum ersten Mal seit 33 Jahren. Da die EHF auch die European League reformiert, gibt es für die Bundesliga nur noch drei Startplätze, die würden Flensburg-Handewitt, der VfL Gummersbach und Pokalfinalist Bergischer HC erhalten.

Möglicherweise darf der THW aber noch auf eine Wildcard hoffen. Endgültige Gewissheit gibt es wohl erst, wenn die EHF Ende Juni die Setzlisten für die nächste Saison veröffentlicht.

Die SG Flensburg-Handewitt (51:17) geht als Tabellendritter aus der Saison, Hamburg (31:37) als Zehnter und Hannover-Burgdorf (29:39) als Elfter.

Zerbe bleibt bis 2029 – THW geht gegen Lemgo die Luft aus

Bereits vor dem Anpfiff in Kiel wurde eine wichtige Personalentscheidung verkündet: Der THW hat sich mit Rechtsaußen Lukas Zerbe auf eine vorzeitige Verlängerung des Vertrages bis zum 30. Juni 2029 geeinigt. Er wird auf der Position mit Jarnes Faust das Duo bilden. Der 21-Jährige kehrt vom Gegner TBV Lemgo Lippe zum THW zurück und ersetzt den Ungarn Bence Imre (Veszprem HC).

Nach dem 15:16-Rückstand zur Pause war es nach einem verpatzten Wiederbeginn schnell ein 15:19. Doch nach einem 7:2-Lauf, zu dem Top-Talent Rasmus Ankermann drei Tore beitrug, war Kiel plötzlich mit 22:21 vorn. Da aber die Norddeutschen immer wieder am starken TBV-Torwart Constantin Möstl scheiterten und sich insgesamt zu viel Fehler leisteten, wurde es nichts mit dem erhofften Erfolg im letzten Saisonspiel. | Statistik zum Spiel

Im Rahmen der Partie wurden Imre, Nikola Bilyk, Magnus Landin, Petter Överby, Mohab Abelhak sowie die beiden Youngster Leon Nowottny und Jesse Dahmke verabschiedet.

Flensburg-Handewitt verliert Torfestival in Berlin

Flensburg-Handewitt startete schwungvoll in das sportlich unbedeutende Spiel beim Tabellenzweiten. In der elften Minute sorgte Simon Pytlick, der spätestens im Sommer 2027 zu den Füchsen Berlin wechseln wird, für die 10:5-Führung. Doch die Berliner kamen Tor um Tor heran – und zogen vorbei. Flensburg-Handewitt lag zur Pause mit 20:22 zurück. Überragender Spieler der ersten Hälfte: Berlins Mathias Gidsel, dem 13 Tore bei 14 Würfen (93 Prozent) gelangen.

Nach der Pause setzte sich das Torfestival fort. Flensburg glich zwar durch seinen Kapitän Johannes Golla, für den es das letzte Spiel für die SG war, zum 34:34 (49.) aus, doch die Berliner hatten am Ende die größeren Reserven. Erfolgreichster Flensburger war Pytlick mit elf Treffern. Sein dänischer Landsmann und bester Kumpel Gidsel hatte am Ende grandiose 18 Treffer in seiner persönlichen Statistik stehen. | Statistik zum Spiel

HSV Hamburg dreht in Eisenach nach der Pause auf

Das Team von HSVH-Trainer Torsten Jansen brachte in der ersten Hälfte in gut sieben Minuten nur ein Tor zustande, und so wurde aus einem 4:5 (7.) ein 5:10 (14.). Zur Pause lagen die Norddeutschen mit 15:18 hinten.

Gut acht Minuten nach Wiederbeginn stellte sich auf der Anzeigetafel aber ein ganz anderes Bild dar: Mit 24:20 führten jetzt die Gäste, die zu Beginn der zweiten Hälfte viel besser in der Deckung standen und vorne ihre Chancen nutzten. Als Elias Kofler für das 33:25 (50.) sorgte, deutete vieles darauf hin, dass Hamburg zum Abschluss der siebte Auswärtssieg der Saison gelingen sollte. Und so kam es dann auch. | Statistik zum Spiel

TSV Hannover-Burgdorf verpasst den Sieg

Mit einem starken August Pedersen im Team erarbeitete sich die TSV Hannover-Burgdorf gegen European-League-Gewinner MT Melsungen einen 16:15-Vorsprung zur Pause. Der Norweger Pedersen brachte sechs seiner acht Würfe im Tor der Nordhessen unter.

Nach Wiederbeginn lief im Offensivspiel der “Recken” viel über den Kreis. Nationalspieler Justus Fischer schloss jetzt mehrmals erfolgreich ab. Die Niedersachsen gingen 24 Sekunden vor dem Ende durch Jonathan Edvardsson mit 32:31 in Führung, doch Dimitri Ignatow glich für Melsungen noch aus. | Statistik zum Spiel


Quelle:

www.sportschau.de

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