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Britische Tennis-Hoffnung Raducanu verpasst Heimspiel
Für Großbritanniens Tennis-Hoffnung Emma Raducanu ist das Heimspiel in Wimbledon noch vor dem ersten Ballwechsel beendet. Wie die 23-Jährige am Abend vor ihrem geplanten Auftaktmatch am Montag gegen die Kroatin Antonia Ruzic bei Instagram mitteilte, kann sie aufgrund eines Ermüdungsbruchs im rechten Unterschenkel nicht an den Start gehen. “Mir wurde aus medizinischen Gründen geraten, nicht weiterzuspielen”, schrieb Raducanu: “Ich möchte euch allen für eure Unterstützung und Ermutigung danken. Gerade in einer Zeit wie dieser ist das von unschätzbarem Wert.”
Raducanu, im Jahr 2021 US-Open-Siegerin, hatte sich im Vorfeld von Wimbledon im Londoner Queen’s Club in das zweite Finale ihrer Karriere gespielt und damit bei den britischen Fans Hoffnungen auf starke Auftritte an der Church Road geweckt.
Mit Tatjana Maria, Tamara Korpatsch und Jan-Lennard Struff sind drei Deutsche am Auftakttag von Wimbledon aktiv, und auch Titelverteidiger Jannik Sinner startet traditionell am ersten Tag ins Turnier.
Alexander Zverev – das wiederkehrende Problem
Mit der Gesundheit ist nicht zu spaßen. Selbst, wenn es sich “nur” um eine Allergie handelt. Alexander Zverev jedenfalls leidet an einer, die jedes Jahr zurückkommt – immer in Wimbledon. Ein Nieser vor Reportern verriet ihn jüngst. Der 28-Jährige gab aber gleich Entwarnung. “Mir geht’s super. Es ist einfach nur ein Problem, dass wir auf Rasen spielen und ich eine Rasenallergie habe”, sagte der beste deutsche Tennisspieler.
Alexander Zverev auf dem Wimbledon-Rasen.
Ist das der Grund, weshalb Zverev – trotz seines enormen Aufschlags – an der Church Road noch nie über das Achtelfinale hinaus gekommen ist?
Herren, 1. Runde
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Aryna Sabalenka – Herz für die Kollegen entdeckt
Als Weltranglistenerste hat man solche (Geld-) Probleme nicht. Wer sportlichen Erfolg hat, der wird schließlich im Tenniszirkus auskömmlich versorgt. Dennoch hat sich Aryna Sabalenka dazu entschlossen, höhere Preisgelder zu fordern. Nicht nur für sie selbst, sondern: “Wir versuchen einfach, für etwas Größeres zu kämpfen, für andere Spieler. Wir versuchen im Grunde genommen nur, den Spielern zu helfen, in dieser Welt zu bestehen.”
Aryna Sabalenka bei in einer Pressekonferenz.
Dafür beschränkt Sabalenka, die erstmals in Wimbledon triumphieren will und zu den vielen Favoritinnen gehört in der ersten Woche ihre Medienverpflichtungen auf 15 Minuten. Ein hehrer Ansatz im Ego-Sport Tennis. “Wenn man sich die Preisgelder der letzten zehn Jahre ansieht”, erklärte die Belarussin, “sind sie im Grunde gleich geblieben”. Das soll geändert werden. Ansonsten herrscht Ruhe.
Frauen, 1. Runde
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Novak Djokovic – Vorbereitung mit den Kindern
So kann eine Vorbereitung auf Wimbledon auch aussehen: Novak Djokovic legte kurz vor Beginn des Traditionsturniers auf den Rasen-Trainingsplätzen eine kleine Übungseinheit mit seinem Nachwuchs ein. Sohn Stefan (11) und Tochter Tara (8) versuchten, ihrem Vater die Bälle um die Ohren zu hauen.
Papa Novak leistete natürlich heftigen “Widerstand”, musste sich dann aber letztlich mit einem breiten Lächeln der Übermacht seiner Kinder geschlagen geben. Ist diese neue Lockerheit der Schlüssel zum 25. Grand-Slam-Sieg für den Djoker?
Novak Djokovic mit Sohn Stefan auf dem Trainingsplatz.
Serena Williams und die Doping-Regeln
Mit 44 Jahren kehrt sie zurück. Serena Williams will es offenbar nochmal wissen. Sie will nochmal auf dem Rasen von Wimbledon die Massen begeistern. Dabei wäre das Vorhaben beinahe gescheitert – an den Doping-Regeln. “Es ist echt anstrengend. Die Regeln wurden geändert. Ich kannte einige davon gar nicht”, sagte sie vor Turnier-Start. “Ich halte es zwar für notwendig, aber ich finde, viele Dinge sollten erlaubt sein, ohne dass das als verpasster Test gewertet wird. So ist es jedenfalls nicht zumutbar. Das war auch ein Hauptgrund, warum ich eigentlich nicht zurückkommen wollte, weil es einfach so schwierig ist.”
Irgendwie hat sie es aber hinbekommen. Sie tritt im Einzelwettbewerb und auch im Doppel – mit ihrer Schwester Venus (46) – jeweils mit Wildcards an. “Ich dachte mir, Wimbledon vergibt nicht jeden Tag eine Wildcard, ich sollte diese Chance unbedingt nutzen.”
Serena Williams während des Trainings.
Jannik Sinner – Re-Start in eine ungewisse Zukunft
“Ich fühle mich gut. Ich bin sehr zufrieden mit der Arbeit, die wir in den letzten zweieinhalb Wochen geleistet haben. Es waren sehr lange Tage. Ich fühle mich gut vorbereitet”, sagte Jannik Sinner kurz vor dem Wimbledon-Start. Aber wird sein Körper dieses Mal mitspielen?
Jannik Sinner trainiert für Wimbledon.
In Paris musste er der großen Hitze Tribut zollen und verlor ein eigentlich schon gewonnenes Spiel gegen den bis dahin eigentlich chancenlosen Argentinier Juan Manuel Cerúndolo. In Vorbereitung auf den Rasenklassiker habe er nun “ein paar Änderungen vorgenommen. Ich sage nicht, dass es große sind. Aber ich glaube immer an kleine Details und kleine Änderungen”, so Sinner. “Das Ergebnis werden wir hier noch nicht sehen. Es ist ein langer Prozess. Dahinter steckt keine Zauberei.”
Quelle:
www.sportschau.de




