Sie wollen den deutsch-französischen Motor wieder ans Laufen kriegen. Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron weilt auf Einladung von Bundeskanzler Friedrich Merz augenblicklich im Rheinland. Am Donnerstag aßen beide auf Schloss Bensberg zu Abend und genossen den Blick auf Köln.
Am Freitagmorgen startete von Bensberg ein Hubschrauber der Bundespolizei, um Macron und Merz nach Brühl zu bringen, wo sie mit jeweils acht Ministerinnen und Ministern beider Regierungen zusammentrafen. Auf Anfrage von DOMRADIO.DE konnte die Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit der zuständigen Bundespolizeidirektion Sankt Augustin die Insassen des Polizeihubschraubers (PHS) weder bestätigen noch dementieren. Auch die Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit der Bundespolizei in Berlin bat um Verständnis, dass detailliertere Angaben aus einsatztaktischen Gründen nicht möglich seien.
Beim Flug über die Kölner Innenstadt gegen 8:45 Uhr machte der Helikopter eine kleine Sonderrunde – möglicherweise auf Wunsch der Fluggäste – um den Dom herum. Das Umkreisen des Domes ist auf dem Portal Flightradar gut dokumentiert. Anschließend setzte der Hubschrauber der Marke Airbus seinen Flug in Richtung Brühl fort.
Der gotische Kölner Dom ist mit jährlich 6 Millionen Besuchern die am stärksten frequentierte Sehenswürdigkeit in Deutschland. Bei seiner Errichtung ab dem Jahr 1248 entschied man sich bewusst für den neuen aus Frankreich kommenden Baustil der Gotik. Ob der Blick aus der Luft auf die “französische Kathedrale auf deutschem Boden” beiden Politikern den entsprechenden Ansporn gegeben hat, die Zusammenarbeit beider Staaten wieder anzukurbeln, bleibt abzuwarten.
Quelle:
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