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Die wichtigsten Matches, die neuesten Ergebnisse, frische Spielberichte und alle News rund um Wimbledon täglich in unserem Liveblog.
14:50 Uhr
Sieg des Willens von Krawietz/Pütz gegen starke Argentinier
Kevin Krawietz /Tim Pütz – Roman Burruchage/Thiago Tirante 5:7, 7:6 (7:5), 6:3
Manchmal spielt das Glück Tennisspielern einen Streich. So geschehen bei der Zweitrundenpartie des besten deutschen Doppels Kevin Krawietz und Tim Pütz gegen das argentinische Duo Roman Burruchage und Thiago Tirante. In einem hart umkämpften 1. Satz entschied ein Netzroller von Burruchaga, der für den am Netz aktiven Krawietz nicht mehr zu erreichen war, den Durchgang.
2. Runde, Männer, Doppel
Pfeil rechts
Die Südamerikaner erwiesen sich an diesem Freitagmittag sehr lange als zäh, solide und überaus entschlossen, was dafür sorgte, dass Krawietz/Pütz trotz eines frühen Breaks im 2. Satz nicht davon ziehen konnten – weil die Argentinier direkt zurück schlugen. Burruchage/Tirante spielten auf extrem hohen Niveau. Zudem schaffte es das deutsche Doppel mehrfach nicht, seine Chancen zu nutzen. Es blieb bis und im Tiebreak hochklassig, umkämpft, spannend – Krawietz/Pütz fanden aber einen Weg, den 2. Satz knapp mit 7:6 (7:5) zu gewinnen.
Im dritten Satz ging dann alles sehr schnell. Krawietz/Pütz hielten ihr hohes Niveau und die Argentinier hatten dem deutschen Duo nicht mehr viel entgegen zu setzen. Am Ende stand ein 6:3 – und ein hart umkämpfter Erfolg. Ein Sieg des Willens.
Tim Pütz und Kevin Krawietz klatschen sich ab.
14:49 Uhr
Pegula im Eiltempo
Jerssica Pegula – Jessica Bouzas Maneiro 6:1, 6:3
Ganze 52 Minuten brauchte Jessica Pegula, um Jessica Bouzas Maneiro zu schlagen. Gegen die spanische Sandplatzspezialistin hatte die 32 Jahre alte Nr. 4 der Welt so gut wie keine Mühe. “Wir haben sehr an meinem Aufschlag gearbeitet, haben die Geschwindigkeit immer verändert. Das zahlt sich vor allem auf Rasen aus”, sagte die sehr entspannt wirkende US-Amerikanerin nach der Partie. Pegula gilt vielen Experten als eine der Favoritinnen auf den Titel. Mit dieser Performance gegen die Nr. 52 der Welt hat sie diese Vorhersage bestätigt.
3. Runde, Frauen
Pfeil rechts
14:49 Uhr
Fonseca ist raus, Safiulin zu Tränen gerührt
Roman Safiulin – Joao Fonseca 6:3, 6:3, 6:3
Es ist zumindest eine kleine Überraschung, dass eines der hoffnungsvollsten Talente des Tennissports bereits in Runde drei die Segel streichen musste. Joao Fonseca unterlag dem Russen Roman Safiulin glatt in drei Sätzen. Der an Position 24 gesetzte, 19 Jahre alte Brasilianer ist vor allem Sandplatzspezialist und hat wenig Erfahrung auf dem schnellen Rasen – auf dem es immer etwas tricky ist zu spielen.
Safiulin ist mit seinen 28 Jahren schon lange auf der Tour dabei und dem Youngster in dieser Frage um einiges voraus. Wie bedeutsam der Sieg für den in der Vergangenheit äußerst verletzungsanfälligen Safiulin war, wurde beim On-Court-Interview deutlich. Safiulin kullerten die Tränen herunter und er war kaum in der Lage zu sprechen.
3. Runde, Männer
Pfeil rechts
14:14 Uhr
Krawietz und Williams treten im Mixed an
Kevin Krawietz tritt mit Venus Williams im Mixed-Wettbewerb an. Die 46-Jährige erhielt von den Veranstaltern eine Wildcard, um mit dem deutschen Doppel-Spezialisten und zweimaligen French-Open-Sieger aus Coburg antreten zu können. Für Williams ist dieser Wettbewerb alles andere als Neuland: An der Church Road stand sie im Jahr 2006 im Finale. 1998 in Melbourne und Paris hatte sie schon die Mixed-Titel gewonnen.
Wie es zu diesem spontanen, neuen Team kam, ist bisher nicht überliefert. Für Krawietz und Williams beginnt der Wettbewerb am Freitagnachmittag auf Court 14 mit einem Auftritt gegen Tereza Mihalíková/Lloyd Glasspool(Slowakei/Großbritannien).
Auch im Doppel will Venus in diesem Jahr mit ihrer Schwester Serena (44) antreten, allerdings gefährdet eine Knieblessur der jüngeren Schwester noch das Vorhaben.
11:31 Uhr
Struff muss sich gegen Medvedev beweisen
Unter Nerven-Krimi macht es Jan-Lennard Struff einfach nicht bei Grand-Slam-Turnieren. Der Sieg des Warsteiners gegen Brandon Nakashima (USA) reiht sich ein in eine Reihe von Herzschlagpartien bei den größten Turnieren, die Struff schon in seiner langen Karriere gezeigt hat. Nun geht es sofort weiter: Daniil Medvedev ist am Freitag (ab 13.30 Uhr im Live-Ticker bei sportschau.de) der nächste Gegner auf Court Nr.3. Gegen den Russen, ehemalige Nr.1 der Welt, hat Struff allerdings eine 1:8-Bilanz.
Aber es gibt hoffnungsfrohe Vorzeichen: Struffs einziger Sieg stammt aus dem Jahr 2021. Der 36-Jährige gewann in Halle/Westfalen auf Rasen in zwei Sätzen (7:6, 6:3). Viel wird sich im aktuellen Duell wieder über den Aufschlag entscheiden. Gegen Nakashima hatte Struff spektakuläre 45 Asse serviert und damit einen deutschen Rekord aufgestellt. Sollte Struff ähnlich gut aufschlagen, dürften seine Chancen gegen den Defensivspezialisten Medvedev auf jeden Fall deutlich steigen.
11:29 Uhr
Sabalenka trifft auf variable Ostapenko
Die Aufgabe war deutlich schwerer, als es sich Aryna Sabalenka wohl vorgestellt hatte. Am Ende stand ein 6:1, 7:6 (11:9) gegen die US-Amerikanerin McCartney Kessler. “Es war ein wirklich großartiger Kampf. Sie hat mich wirklich getestet”, sagte Sabalenka erleichtert: “Ich bin froh, dass ich diese Prüfung bestanden habe.” Die Belarussin setzt ihren Weg zu ihrem ersten Wimbledon-Finale fort.
Doch die kommende Aufgabe dürfte nicht gerade einfacher werden. Mit Jelena Ostapenko wartet (ab 16.10 Uhr im Live-Ticker bei sportschau.de) eine ehemalige French-Open-Siegerin (2017), die vor allem für ihr flexibles Spiel und ihre harten Schläge bekannt ist. An guten Tagen ist die Lettin immer noch in der Lage, jede Gegnerin zu besiegen. Wird Sabalenka diese Hürde nehmen?
02.07.2026 • 22:34 Uhr
Starker Dimitrov setzt Ausrufezeichen gegen Mensik
Jakub Mensik – Grigor Dimitrov 6:7 (5:7), 6:4, 5:7, 3;6
Im vergangen Jahr war der Bulgare Grigor Dimitrov ganz nah dran an der Sensation. Da führte er im Wimbledon-Achtelfinale mit 2:0-Sätzen gegen den Topfavoriten Jannik Sinner, bevor ihn ein Muskelriss im Brustmuskel außer Gefecht setzte. Vielleicht fühlte er sich nach seinem Sieg gegen den Tschechen Jakub Mensik daran erinnert, im Siegerinterview vergoss er jedenfalls ein paar Tränen.
Zuvor hatte Dimitrov – wie damals schon gegen Sinner – Rasentennis vom Feinsten geliefert. Das Match gegen Mensik war vielleicht das bisher beste des Turniers.
Dimitrov spielte sehr variabel und druckvoll, blieb dabei jedoch stets elegant. Ihresgleichen suchte einmal mehr seine einhändige Rückhand, mit der er das Publikum ein ums andere Mal von den Sitzen riss. Hält er seine Form, dann zählt Dimitrov in diesem Jahr zu den Turnierfavoriten – seine Leistung im vierten Satz war Weltklasse.
02.07.2026 • 20:54 Uhr
Rybakina hat’s eilig
Caty McNally – Elena Rybakina 1:6, 2:6
Titelkandidatin Elena Rybakina hat ihre herausragende Form am Donnerstag noch einmal unter Beweis gestellt. Der große Zeiger auf der Wimbledon-Uhr drehte sich während des Spiels seltener als der Name ihrer Gegnerin Caty McNally Vokale vorzuweisen hat.
Richtig: genau einmal. Nach exakt 1:11 Stunde war’s vorbei. Weiter geht’s in Runde drei. Das reimt sich. Und was sich reimt, ist bekanntermaßen gut. Rybakina ist sogar sehr gut.
02.07.2026 • 19:16 Uhr
Hanfmann scheitert an Chatschanow
Yannick Hanfmann – Karen Chatschanow 3:6, 4:6, 4:6
Hanfmann, lieber Hanfmann. Rein phonetisch erinnert Tennisspieler Yannick Hanfmann an die Hauptfigur einer sehr alten Kinderserie. Der entscheidende Unterschied: Statt Sand in den Augen wie beim Sandmann hat Hanfmann Sand unter den Schuhen – und am Ende der Vorstellung schläft das Publikum auch nicht ein. Grund dafür: Hanfmann wehrte sich gegen den Vorjahresfinalisten Karen Chatschanow aus Russland am Donnerstag nach Kräften und gab alles. Verhindern konnte er die glatte Niederlage allerdings nicht. Die gute Nachricht: Ins Bett muss Hanfmann noch nicht. Der 34-Jährige tritt gemeinsam mit Jan-Lennard Struff noch im Doppel an.
02.07.2026 • 18:18 Uhr
Zverev ohne Probleme gegen Royer
Alexander Zverev – Valentin Royer 6:1, 6:3, 7:6 (7:0)
French-Open-Sieger Alexander Zverev zeigt sich auch auf Rasen in bestechender Form. Nach ein paar Problemen in der ersten Runde machte er mit seinem Gegner Valentin Royer in der zweiten Runde kurzen Prozess. Nach etwas mehr als zwei Stunden nutzte Zverev seinen dritten Matchball zum hochverdienten Sieg.
02.07.2026 • 16:03 Uhr
Swiatek souverän in Runde drei
Iga Swiatek – Karolina Pliskova 6:1, 6:3
Titelverteidigerin Iga Swiatek ist beim Rasenklassiker in Wimbledon souverän in die dritte Runde eingezogen. Die Weltranglistendritte aus Polen bezwang die Tschechin Karolina Pliskova am Donnerstag 6:1, 6:3 und bestätigte damit ihre Ambitionen auf den nächsten Titel. “Heute fühle ich mich stabiler, und das ist gut”, sagte Swiatek, die nach ihrem wackeligen Auftaktsieg gegen die US-Amerikanerin Taylor Townsend einige Tränen der Erleichterung verdrückt hatte: “Ich bin mit der Leistung sehr zufrieden.”
02.07.2026 • 15:47 Uhr
Struff jubelt im Nachsitzen
Jan-Lennard Struff – Brandon Nakashima 4:6, 7:6 (8:6), 7:6 (7:5), 6:7 (6:8), 7:6 (10:7)
Mehr Drama geht nicht: Nachdem das Match zwischen Jan-Lennard Struff und Brandon Nakashima am Mittwoch wegen Dunkelheit nach jeweils zwei Satzgewinnen auf beiden Seiten unterbrochen wurde, ging es am Donnerstag nicht minder spannend weiter. Struff kassierte zunächst ein Break, schlug dann beim Stand von 4:5 aber zurück und hatte kurz später sogar einen Matchball. Die Entscheidung fiel letztlich aber im Match-Tiebreak, in dem Struff dann erneut Nerven aus Stahl bewies und den nächsten Rückstand wettmachte.
Struff spielte mutig, Struff spielte aggressiv und Struff machte aus einem 4:7 letztlich ein 10:7. Der Warsteiner, dem 45 Asse gelangen, steht damit zum dritten Mal in Folge in der dritten Runde. Nun geht es gegen Daniil Medwedew.
02.07.2026 • 14:53 Uhr
Fritz lässt Landsmann keine Chance
Taylor Fritz – Patrick Kypson 6:2, 6:2, 7:5
Bei der Fußball-WM durften in der vergangenen Nacht alle (fußballinteressierten) US-Amerikaner über den Einzug ins Achtelfinale jubeln. Bei den Tennis-Profis in Wimbledon gab es wenige Stunden später dann aber doch noch ein langes US-Gesicht: Patrick Kypson verlor das Duell der Landsmänner gegen Taylor Fritz glatt in drei Sätzen und schied damit in der zweiten Runde aus. Fritz hingegen darf einfach weiterfeiern.
02.07.2026 • 12:30 Uhr
Vorschau auf Tag vier: Zverev und Swiatek gefordert
Die zweite Runde in Wimbledon neigt sich dem Ende entgegen – gibt es heute weitere Überraschungen, nachdem sich in der ersten Runde beispielsweise schon Superstar Ben Shelton verabschiedet hat?
Ohne Überraschung kommt hoffentlich Alexander Zverev aus. Der Weltranglistendritte bekommt es heute mit dem Franzosen Valentin Royer (Weltranglistenplatz 75) zu tun. Dabei schlägt der French-Open-Sieger nicht auf dem Centre Court auf, sondern auf Court 1.
Bei den Frauen ist Titelverteidigern Iga Swiatek (Polen) gegen die frühere Wimbledon-Finalistin Karolina Pliskova aus Tschechien gefordert. Zudem trifft die Kasachin Elena Rybakina auf die US-Amerikanerin Caty McNally.
Quelle:
www.sportschau.de




