Werbungspot_imgspot_img
GesundheitNews kompakt: Großer Waldbrand nahe Madrid außer Kontrolle

News kompakt: Großer Waldbrand nahe Madrid außer Kontrolle

Nordöstlich der spanischen Hauptstadt Madrid sind bei einem Waldbrand nach Behördenangaben bereits rund 13.000 Hektar zerstört worden. Die Fläche entspricht mehr als 18.000 Fußballfeldern. Das Feuer in der Provinz Guadalajara ist weiter außer Kontrolle. Mehr als 500 Einsatzkräfte versuchen am Boden, die Flammen mit Brandschneisen einzudämmen. Unterstützt werden sie von Soldaten und 25 Löschflugzeugen.

Spanien La Mierla 2026 | Löschflugzeuge bekämpfen Waldbrand im Sierra Norte Naturpark
Hubschrauber mit Löschwasser sind pausenlos im Einsatz Bild: Rafael Martín/Europa Press/abaca/picture alliance

Bislang sei es gelungen, das Feuer von Ortschaften fernzuhalten, teilten Behördenvertreter mit. Vorsorglich wurden jedoch 20 Gemeinden mit insgesamt rund 800 Einwohnern evakuiert. Wegen der anhaltenden Dürre und geringen Luftfeuchtigkeit ist die Waldbrandgefahr derzeit in weiten Teilen Spaniens extrem hoch. Der Klimawandel erhöht besonders im Mittelmeerraum das Brandrisiko, da längere Trocken- und Hitzeperioden wahrscheinlicher werden.

Russland greift Saporischschja mit Lenkbomben an – viele Opfer 

Bei einem russischen Luftangriff auf das südostukrainische Gebiet Saporischschja sind in der gleichnamigen Gebietshauptstadt mindestens zwei Menschen getötet worden. Mehr als 40 Menschen wurden bei der Attacke verletzt, darunter auch acht Kinder, wie der Rettungsdienst der Ukraine in sozialen Medien mitteilte. Ukrainischen Medienberichten zufolge hatte das russische Militär die Stadt mit Lenkbomben angegriffen. Dabei sei ein fünfstöckiges Wohngebäude getroffen worden.

Ukraine Saporischschja 2026 | Ein Mann fasst sich an den Kopf, steht in den Trümmern seines Hauses
Bereits vor einigen Tagen war Saporischschja Ziel russischer Luftangriffe (10.07.2026) Bild: REUTERS

Russlands Militär wiederum gab an, die ukrainische Armee habe mehr als 400 Drohnen Richtung der Hauptstadt Moskau abgefeuert. Die meisten von ihnen seien unschädlich gemacht worden. 

Andy Burnham wird neuer britischer Premierminister

In Großbritannien wird König Charles III. an diesem Montag Andy Burnham zum neuen Premierminister ernennen. Die regierende Labour-Partei hatte den 56-Jährigen am Freitag zum Nachfolger von Keir Starmer an ihrer Spitze bestimmt. Damit war der Weg für den Regierungswechsel frei. In seiner Antrittsrede als Labour-Chef versprach Burnham, der zuvor Bürgermeister des Großraums Manchester war, einen “neuen Weg” bei der Bewältigung der großen Herausforderungen des Landes.

Großbritannien London 2026 | Andy Burnham, hinter ihm klatschende Labour-Mitglieder
Andy Burnham nach seiner Wahl zum Labour-Chef am Freitag Bild: Henry Nicholls/REUTERS

Mit seiner Ernennung erhält Großbritannien den siebten Regierungschef innerhalb von zehn Jahren. Starmer hatte am 22. Juni nach schlechten Umfragewerten und einer schweren Niederlage Labours bei den Regional- und Kommunalwahlen im Mai seinen Rücktritt angekündigt.

Trump will auch Iran auf neue Sanktionsliste setzen

US-Präsident Donald Trump hat seine republikanische Partei aufgefordert, Iran in ein geplantes Sanktionspaket gegen Russland aufzunehmen. Dies habe auch der kürzlich verstorbene Senator Lindsey Graham angestrebt, so Trump auf seiner Plattform Truth Social. Im US-Senat wird bereits seit mehr als einem Jahr um das neue Sanktionspaket gegen Russland gerungen.

USA New York 2026 | Donald Trump
US-Präsident Donald TrumpBild: Mandel Ngan/AFP

Vor wenigen Tagen stellten Senatoren der Republikaner und Demokraten einen überarbeiteten Gesetzentwurf vor. Die Initiative sieht den Angaben zufolge für die größten Abnehmer von russischem Öl und Gas Zölle in Höhe von bis zu 100 Prozent vor. Gedacht wird dabei an China und Indien. Ausnahmen soll es für Länder geben, die weniger als 15 Prozent des von Russland exportierten Erdgases erwerben und “bedeutende Maßnahmen” ergreifen, um diese Käufe zu reduzieren.

Mehr als 50 Tote bei Angriff auf Militärkonvoi in Mali

Bei einem gemeinsamen Angriff von Dschihadisten und Tuareg-Separatisten auf einen Militärkonvoi im Norden Malis sind mehr als 50 Soldaten und Mitglieder staatlich unterstützter Milizen getötet worden. 24 Menschen wurden gefangen genommen. Der Konvoi war am Samstag auf dem Weg von Anéfis in die Großstadt Gao in einen Hinterhalt geraten, wie die Armee mitteilte.

Zu dem Überfall bekannten sich die mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida verbundene “Gruppe zur Unterstützung des Islams und der Muslime” (JNIM) sowie die separatistische “Befreiungsfront des Azawad” (FLA). Die beiden Gruppierungen gehen seit Ende April gemeinsam gegen die Militärjunta im westafrikanischen Mali vor. Sie eroberten bereits mehrere Städte im Norden des Landes.

Spanien ist Fußball-Weltmeister 

Spanien hat sich zum zweiten Mal nach 2010 zum Fußball-Weltmeister gekrönt. Der amtierende Europameister gewann das Finale in East Rutherford bei New York gegen Argentinien mit 1:0 nach Verlängerung. Den Siegtreffer erzielte Ferran Torres. Nach dem Endspiel überreichte US-Präsident Donald Trump gemeinsam mit FIFA-Präsident Gianni Infantino Spaniens Kapitän Rodri den Pokal. Für Trump war es der erste Besuch bei einem Spiel der in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragenen Weltmeisterschaft.

Fußball-WM 2026 | Spanisches Team jubelt, Rodri hält den WM-Pokal
Jubel nach dem Sieg – das spanische Team mit dem WM-Pokal Bild: Amanda Perobelli/REUTERS

Eine Halbzeitshow mit mehreren Musikstars hatte zu einer deutlich verlängerten Pause geführt. Lionel Messi weinte nach dem geplatzten WM-Traum im Stadion bitterlich vor den vielen Fans aus Argentinien. In Spaniens Straßen feierten in der Nacht tausende Menschen den WM-Titel.

se/pgr/pg (dpa, afp, rtr, ap, sid) 

Dieser Artikel wurde um 9.00 Uhr (MESZ) erstellt und wird nicht weiter aktualisiert.


Quelle:

www.dw.com

Ähnliche Artikel