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UmweltAuch KI von Meta hackte sich in andere Firma

Auch KI von Meta hackte sich in andere Firma

Nach den KI-Firmen OpenAI und Anthropic muss auch Meta einräumen, dass seine KI-Software sich in Computersysteme eines anderen Unternehmens gehackt hat. Der Facebook-Konzern erfuhr von dem Zwischenfall nach eigenen Angaben durch eine Mitteilung des Testpartners.

Ähnlich wie bei den beiden Rivalen lag das Problem in einer Fehlkonfiguration des Systems beim Testpartner, wie Meta mitteilte. Durch die falsche Einstellung hatten die KI-Modelle Zugang zum Internet – was eigentlich gar nicht vorgesehen war. “Wir untersuchen den Vorfall derzeit und werden einen vollständigen Rückblick veröffentlichen, sobald uns alle Fakten vorliegen”, erklärte das Unternehmen.

Betroffen war laut einem Bericht des US-Technologieportals “The Information” das von Meta entwickelte Modell Spark 1.1. Dieses soll im Rahmen eines Cybersicherheitstests in die Systeme eines Unternehmens eingedrungen sein, dessen Identität bislang noch nicht bekannt gegeben wurde.

Furcht vor folgenschweren KI-Angriffen wächst

Vor knapp einem Monat war Künstliche Intelligenz des ChatGPT-Entwicklers OpenAI bei einem Test ungeplant in Computer der Plattform Hugging Face, eingedrungen. Das hatte den Rivalen Anthropic veranlasst, seine eigenen Testläufe zu überprüfen, wobei weitere Vorfälle ans Licht kamen.

Zudem stellten britische Sicherheitsforscher Cyberattacken durch KI von Anthropic und OpenAI fest, denen sie in ihren Versuchen ungehinderten Zugang zum Internet gewährt hatten. Die ungeplanten Attacken richteten keinen Schaden an, verstärkten aber allgemein die Angst vor Cyberangriffen mit Hilfe Künstlicher Intelligenz.

gri/se (dpa, afp)


Quelle:

www.dw.com