Borussia Dortmund führt einen neuen App-Modus ein, mit dem Fans im Stadion für den Verzicht auf Handynutzung belohnt werden sollen. Der Klub nennt Selfies, Livestreams und intensive Nutzung sozialer Netzwerke als Störfaktoren, die das Erlebnis auf den Tribünen beeinträchtigen. Ziel der Maßnahme ist es, die Atmosphäre während der Partien zu verbessern und das gemeinsame Erlebnis der Zuschauer zu stärken.
Nach Angaben des Vereins stören Foto- und Videoaufnahmen sowie Streamingangebote inzwischen vermehrt das unmittelbare Fanerlebnis. Der angekündigte Modus soll Besucher motivieren, ihr Smartphone während des Spiels weniger zu nutzen. Konkrete Details zum Ablauf, zu technischen Voraussetzungen oder zur Art der Belohnungen wurden bislang nicht veröffentlicht; aus Vereinssicht handelt es sich um einen Anreiz, bewusst auf die Handynutzung zu verzichten.
Die Initiative zielt darauf ab, Sichtbehinderungen zu reduzieren und die Aufmerksamkeit auf das Spielgeschehen zu lenken. Für viele Anhänger spielen die Stimmung auf der Tribüne und das kollektive Miterleben eine zentrale Rolle; der Klub versucht mit dem digitalen Angebot, diese Elemente zu unterstützen. Ob und in welchem Umfang die Maßnahme die Stadionkultur verändert, hängt maßgeblich von der Akzeptanz unter den Fans und der praktischen Umsetzung im Spielbetrieb ab.
Offen bleiben Fragen zur technischen Umsetzung und zum Umgang mit Daten, falls für den Modus persönliche Informationen oder Nutzungsdaten erforderlich sind. Auch die Resonanz in der Fangemeinde sowie mögliche Nachahmer unter anderen Vereinen werden zeigen, wie weitreichend die Folgen dieses Versuchs sein könnten. Bis zu weiterführenden Angaben bleibt die Einführung des App-Modus ein praktischer Test zur Reduktion von Ablenkungen während der Spiele.




