US-Pläne für den Einsatz der GBU-43/B, der sogenannten „Mutter aller Bomben“, stehen laut Berichten des US-Senders CNN offenbar zur Diskussion. Demnach prüft die Regierung von Donald Trump Optionen, die sich gezielt gegen die Infrastruktur in und um Iran richten könnten. Details zu möglichen Zielkorridoren oder einem konkreten Zeitplan wurden in den Meldungen nicht präzisiert.
Die GBU-43/B gilt als die größte konventionelle Bombe im US-Arsenal und wird im Englischen häufig als Massive Ordnance Air Blast (MOAB) bezeichnet. Vertreter des US-Verteidigungsministeriums haben in den verfügbaren Berichten keine expliziten, neuen Einsatzbefehle bestätigt; öffentliche Stellungnahmen zu den genannten Überlegungen blieben demnach begrenzt oder ausweichend.
In den Berichten wird genannt, dass mögliche Angriffsziele vor allem die Energie- sowie die Nuklearinfrastruktur umfassen könnten. Ein derartiger Fokus würde Infrastrukturkomplexe betreffen, deren Beschädigung weitreichende Folgen für Versorgungssysteme haben kann. Weitergehende Hintergrundinformationen zu technischen und strategischen Aspekten einer solchen Option werden in den Quellen als Teil der laufenden Beratungen bezeichnet.
Ein möglicher Einsatz eines großkalibrigen konventionellen Sprengkörpers in diesem Kontext berührt nicht nur militärische Zielsetzungen, sondern auch Fragen der zivilen Sicherheit, der regionalen Stabilität und der internationalen Diplomatie. Beobachter verweisen auf die möglichen humanitären und wirtschaftlichen Konsequenzen, die mit Beschädigungen an Energie- und Nuklearanlagen verbunden sein können. Unabhängige Prüfungen und offizielle Erklärungen seitens betroffener Regierungen oder internationaler Institutionen stehen nach wie vor aus.




