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SportChelsea taumelt dem Saisonende entgegen

Chelsea taumelt dem Saisonende entgegen

Stand: 22.04.2026 • 09:57 Uhr

Brighton & Hove Albion hat dem FC Chelsea in der Premier League eine empfindliche Niederlage zugefügt. Es ist für Chelsea die fünfte Ligapleite ohne eigenes Tor nacheinander – das gab es zuletzt 1912.

In einem einseitigen Duell hat sich Brighton gegen die “Blues” mit 3:0 (1:0) durchgesetzt und ist so am Klubweltmeister vorbeigezogen. Ferdi Kadioglu (3.) nach einer Ecke von Nationalspieler Pascal Groß, Jack Hinshelwood (56.) und Joker Danny Welbeck (90.+1) trafen für Brighton.

Die Mannschaft des deutschen Trainers Fabian Hürzeler darf nun sogar vom Einzug in die “Königsklasse” träumen. Der sechste Rang könnte für den Einzug in die Champions League reichen, sofern Halbfinalist Aston Villa die Europa League gewinnt.

Chelsea zum fünften Mal in Serie ohne eigenes Tor

Chelsea belegt vier Spieltage vor dem Saisonende mit zwei Punkten Rückstand auf Brighton Platz sieben. Für die Elf von Coach Liam Rosenior war es die fünfte Ligapleite ohne eigenes Tor in Serie – eine solche schwarze Serie hatte es zuletzt 1912 gegeben. Es war “das Jahr, in dem die Titanic sank”, wie die BBC schrieb, “die Schlagzeile steht”.

Während sich Chelsea im Krisenmodus befindet, bestätigte Brighton seine gute Form. Nach einer halben Stunde hatten die “Seagulls” 7:0 Torschüsse und 15:1 Ballaktionen im gegnerischen Strafraum. Und sie führten – und bauten diese Führung im Laufe des Spiels weiter aus.

Handspiel Cucurella? Glück für Chelsea

Und Chelsea? Spielte zaghaft, seltsam uninspieriert. Und die “Blues” hatten Glück, als Verteidiger Marc Cucurella den Ball nach einer Flanke im eigenen Strafraum vermeintlich an den linken Oberarm bekam. Er klopfte sich mehrfach auf die Brust, vermutlich um dem Schiedsrichter zu signalisieren, dass er dort vom Ball getroffen wurde und nicht am Arm.

Die Brighton-Spieler protestierten heftig beim Unparteiischen und forderten einen Handelfmeter – doch der blieb aus. Auch der Videoschiedsrichter schaltete sich bei der Szene in der 54. Minute nicht ein.


Quelle:

www.sportschau.de

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