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SportWM 2026: Abgezockte Schweizer lassen Algerien keine Chance

WM 2026: Abgezockte Schweizer lassen Algerien keine Chance

Stand: 03.07.2026 • 06:56 Uhr

Nach Platz eins in Gruppe B ist die Schweiz auch ins Achtelfinale der WM eingezogen. Die Eidgenossen besiegten im kanadischen Vancouver Algerien verdient mit 2:0 (1:0). Die Tore für die Europäer erzielten der Ex-Gladbacher Breel Embolo (10.) und Dan Ndoye (46.). Von den Nordafrikanern kam vor allem in der Offensive zu wenig.

“Ich hoffe, dass wir im Turnier noch weit kommen werden”, erklärte Johan Manzambi nach dem Sieg. “Wir haben eine gute Qualität und die haben wir heute auch gezeigt.”

Es dauerte nur wenige Minuten, da zeigte eben jener Manzambi, dass er in herausragender Form ist. Der Schweizer Shootingstar vom SC Freiburg setzte in der 10. Minute zu einem unwiderstehlichen Solo an, ließ den eigentlich gut positionierten Aissa Mandi ganz alt aussehen, spitzelte den Ball in die Mitte zu Embolo, der im Anschluss den Ball aus wenigen Metern nur noch über die Linie bugsieren musste zum Schweizer Führungstreffer.

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Das Sechzehntelfinale

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Ausgeglichene Partie bis zur Pause

Fünf Minuten später dann hätte der Freiburger Manzambi beinahe das 2:0 vorbereitet, seine Kollegen um Ndoye verkomplizierten den Angriff im Anschluss aber unnötigerweise, wodurch es beim 1:0 blieb. Und Algerien? Die waren zu diesem Zeitpunkt besser im Spiel, als es die ersten Zeilen dieses Berichtes vermuten lassen. Schon in der sechsten Minute hatte Houssem Aouar nach einem stringent vorgetragenen Angriff im Sechzehner eine gute Abschlusschance, traf den Ball aber nicht richtig.

Die Schweiz hatte im Anschluss zwar leichte Feldvorteile, dennoch war die erste Hälfte relativ ausgeglichen. Das bedeutete gleichzeitig aber auch, dass die Partie auf spielerisch ansprechendem Niveau zur Halbzeit hin etwas abflachte. Erst in der Nachspielzeit wurde Algerien noch einmal gefährlich, der Leverkusener Ibrahim Maza verfehlte bei seinem verunglückten Schuss aus etwa zehn Metern das Tor des Dortmunders Gregor Kobel jedoch deutlich.

Ndoye trifft kurz nach Wiederanpfiff

Ähnlich schlecht wie die erste Hälfte für die Nordafriker begonnen hatte, begann auch der zweite Abschnitt. Nur dass die Kugel dieses Mal noch früher im Tor von Luca Zidane lag. Nach einem einfachen Ballverlust wenige Meter vor dem eigenen Tor ging es ganz schnell, bis Ndoye frei zum Abschluss kommen durfte – 2:0 (46.). Es war ein Wirkungstreffer und die frühe Vorentscheidung in diesem Sechzehntelfinale.

Algerien wollte in Person von Riyad Mahrez zwar direkt antworten, sein Schuss wurde aber abgeblockt (48.). Es war ein Angriff mit Symbolcharakter: Algerien zeigte durchaus gute Ansätze, mit der Cleverness und Abgezocktheit der Schweizer konnten Farès Chaibi und Co. an diesem Abend aber nicht mithalten. Die Eidgenossen verlegten sich im Anschluss verständlicherweise auf die Defensive und hielten die Nordafrikaner mit relativ einfachen Mitteln vom eigenen Tor fern.

Achtelfinal-Gegner wird noch ermittelt

So plätscherte diese Partie dem Ende entgegen. Die Schweiz musste nicht mehr, Algerien konnte nicht mehr. Die Eidgenossen hatten sogar die beste Chance der Schlussphase. Der eingewechselte Fabian Rieder brachte aber das Kunststück fertig, frei vor dem Kasten den Ball aus vier Metern nicht im Tor unterzubringen (82.). Eine Szene für Pleiten, Pech und Pannen, die für den Ausgang der Partie aber irrelevant war.

Der Achtelfinal-Gegner der Schweiz wird beim letzten Sechzehntelfinal-Spiel am Samstag (3.30 Uhr) ermittelt, wenn Kolumbien auf Ghana trifft.

Der Turnierbaum der WM 2026


Quelle:

www.sportschau.de

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