Wie können Unternehmen ihre digitale Souveränität stärken und sich gegen aktuelle Bedrohungen behaupten? Antworten auf diese Frage liefert der IT-Sicherheitstag Dortmund am 16. September an der Fachhochschule Dortmund. Die Veranstaltung von heise und der Fachhochschule Dortmund bringt Fachleute aus Forschung und Praxis zusammen, um aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der Informationssicherheit zu beleuchten.
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Zum Auftakt widmen sich Prof. Dr. Daniel Hamburg und Prof. Dr. Gabriele Kunau der Frage, was digitale Souveränität in Theorie und Praxis tatsächlich bedeutet. Dabei zeigen sie auf, warum digitale Souveränität weit mehr ist als die Wahl eines Cloud-Anbieters oder der Einsatz von Open-Source-Software.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Sicherheit von KI-Systemen. Daniel Hanke von TÜV Rheinland i-sec beleuchtet die größten Sicherheitsrisiken beim Einsatz von Large Language Models und zeigt anhand realer Beispiele, wie Angreifer Schwachstellen in KI-Anwendungen ausnutzen können. Lars Hermerschmidt von REWE digital betrachtet anschließend Prompt Injection aus der Perspektive der Language-theoretic Security (LangSec) und erklärt, warum klassische Schutzmechanismen bei KI-Systemen an ihre Grenzen stoßen.
Auch die Widerstandsfähigkeit von Unternehmen gegenüber Cyberangriffen steht auf der Agenda. Robert Stricker von Materna zeigt in seinem Vortrag „Festung Mittelstand“, wie Unternehmen Cyberresilienz strategisch aufbauen und aktuelle Anforderungen wie NIS2 und das KRITIS-Dachgesetz berücksichtigen können.
Mit Blick auf neue Technologien beleuchten Marcel Wenner und Lasse Schulterbraucks von der BROCKHAUS AG die Sicherheitsrisiken von Agentic-Coding-Systemen. Die Referenten zeigen, welche neuen Angriffsflächen durch autonome KI-gestützte Entwicklungssysteme entstehen und wie Unternehmen diese kontrolliert einsetzen können.
Abgerundet wird das Programm durch einen Einblick in das Forschungsprojekt C2PANDA. Prof. Dr. Daniel Spiekermann und Prof. Dr. Holger Schmidt zeigen, wie Netzwerkdaten in modernen Cloud-, Rechenzentrums- und Hochgeschwindigkeitsumgebungen für IT-Sicherheit und digitale Forensik nutzbar gemacht werden können.
Neben den Fachvorträgen bietet der IT-Sicherheitstag Dortmund zahlreiche Gelegenheiten zum Austausch mit anderen Sicherheitsverantwortlichen, IT-Profis und Forschenden.
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Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung gibt es auf der Veranstaltungswebsite: https://heise.de/s/jDY01
(kaku)
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Quelle:
www.heise.de



