Awfis CMD Amit Ramani über Schulden, Investitionen und Expansionsstrategie
Schuldenstand unter Kontrolle
Ramani stellte klar: „Unsere unternehmensweiten Schulden belaufen sich auf 21 Crores, das sind 7 Crores weniger als im Vorjahr. Die Rentabilität ist im Jahresvergleich um 49 % und das EBITDA um 44 % gestiegen. Es herrscht Verwirrung, weil ein einmaliger Verkauf unseres Facility-Management-Geschäfts als wiederkehrender Gewinn gezählt wurde.“
Premiumisierung und CapexZu den Investitionsausgaben erklärte Ramani: „Unser Premiumisierungsplan begann letztes Jahr. Von den 26 Zentren sind 21 Gold- und 5 Elite-Zentren. Die Investitionen im ersten Halbjahr lagen bei etwa 100 Crore und entsprachen der Jahresprognose von 200 Crore. Der Mietvertragsmix besteht nach wie vor zu etwa 65 % aus verwalteten und zu 35 % aus reinen Mietverträgen.“
Fokus auf Unternehmenskunden
Zur Unternehmenserweiterung sagte er: „Von unseren fünf Elite-Zentren sind rund zehn GCC-Kunden dort tätig. Wir haben 5.000 Plätze für Fortune-100-Unternehmen hinzugefügt, einschließlich Erweiterungen an Tier-II-Standorten. Insgesamt richten sich mindestens 50 % unseres Portfolios an GCC-Kunden.“ Über die Design- und Build-Vertikalübertragung des Unternehmens stellte Ramani klar: „Es handelt sich nicht um einen Verkauf, sondern um eine Übertragung an eine 100-prozentige Tochtergesellschaft. Es ist kein Bargeld im Spiel. Dadurch können wir uns auf Wachstum, Partnerschaften und Investitionen in der Vertikale konzentrieren, ohne die Aktionäre zu beeinträchtigen.“ Ramanis Kommentare zielen darauf ab, Missverständnisse des Marktes über Schulden und Rentabilität auszuräumen und gleichzeitig den Fokus von Awfis auf Premium-Vermögenswerte und Unternehmenskunden hervorzuheben.

