Interdisziplinäre Think Tank-Konferenz zu religiöser Vielfalt und Globalisierung
COIMBRA, 17. November 2025, Amphitheater III, Fakultät für Geisteswissenschaften, Universität Coimbra (Portugal). Der ReD Global Erasmus Mundus Joint Master „Religious Diversity in a Globalized World“ unter der Schirmherrschaft des Centro de Estudos Clássicos e Humanísticos (CECH) startet die erste interdisziplinäre Think Tank-Konferenz zu religiöser Vielfalt und Globalisierung.
Die dreitägige Konferenz bringt Hauptredner, Diplomaten, Wissenschaftler verschiedener Disziplinen, Philanthropen und NGOs zusammen. Lautaro Roig Lanzillotta, ReD Global Director und Professor für frühchristliche Studien an der Universität Groningen (Niederlande) und Gulbenkian-Gastprofessor am CECH, wird die Konferenz eröffnen, die sich mit der Vielfalt von der Antike bis zur Moderne beschäftigt.
„In einer globalisierten Welt sollten religiöse Traditionen nicht nur als starre Dogmensysteme verstanden werden. Sie verkörpern vielmehr dynamische Kräfte, die in der Lage sind, Gesellschaften zu verändern und einen positiven Beitrag zum menschlichen Zusammenleben zu leisten.“ Laut Lanzillotta ist es die Pflicht der Wissenschaftler, einen akademischen Raum zu schaffen, der darauf abzielt, langjährige Vorurteile zu überwinden.
In fünf Panels werden die Moderatoren Diskussionen zu den Themen „Religion und globale Angelegenheiten“, „Glaube, Werte und soziale Medien“, „Religionsfreiheit, Menschenrechte und gesetzliche Regelungen“, „Frieden, Entwicklung und Regierungsführung“ sowie „Frühchristliche Vielfalt und Intertextualität“ leiten.
Neben der Befürwortung des ReD Global Project zielt die Konferenz darauf ab, den Dialog zu eröffnen, um Herausforderungen im Zusammenhang mit religiöser Vielfalt anzugehen und einen Fahrplan für die zukünftige Zusammenarbeit sowohl im beruflichen als auch im akademischen Bereich zu erstellen.
Das ReD Global-Projekt arbeitet auf mehreren Ebenen daran, Wissen über Religion in praktische Lösungen und Bemühungen für einen toleranteren, vielfältigeren und bedeutungsvolleren Dialog umzusetzen. Auf der Konferenz wird auch der Start der ReD Global Platform gefeiert – ein Online-Bereich, der die gemeinsamen Bemühungen gleichgesinnter Partner bündelt, um eine zukünftige Generation von Wissenschaftlern und aktiven Bürgern zu stärken.
Über ReD Global:
Das ReD Global Master’s Program ist ein Gemeinschaftsprojekt von neun europäischen und lateinamerikanischen Universitäten. ReD Global kombiniert einen theoretischen Ansatz zur religiösen Vielfalt mit praktischer Arbeit in Partnerschaft mit einem Netzwerk nicht-akademischer Organisationen. Das Projekt befasst sich mit Themen wie religiösen Konflikten und Migration. Die Universität Groningen (Niederlande) leitet zusammen mit der Universität Coimbra und der Universität Cordoba (Spanien) dieses Programm und macht es inhaltlich und charakterlich einzigartig.
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