Werbungspot_imgspot_img

Polizei nimmt mutmaßliche ausländische Agenten in Bayern fest

Stand: 23.04.2026 • 13:17 Uhr

In Bayern hat die Polizei zwei mutmaßliche ausländische Agenten festgenommen. Die Männer wurden bereits vor einigen Tagen bei einer Kontrolle gefasst. Laut Landeskriminalamt besteht der Verdacht der Agententätigkeit zu Sabotagezwecken.

Bei einer Routinekontrolle in Bayern sind der Polizei möglicherweise zwei ausländische Agenten ins Netz gegangen.

Es bestehe der Verdacht, dass die am 12. April auf der Autobahn 6 im mittelfränkischen Neuendettelsau festgenommenen Männer aus Lettland und der Ukraine “im Auftrag einer Vereinigung beziehungsweise einer Einrichtung außerhalb Deutschlands handelten”, teilte das Landeskriminalamt in München mit.

Verdächtige Gegenstände im Auto

Im Auto der beiden Männer hätten die Beamten bei der Kontrolle “diverse verdächtige Gegenstände” sichergestellt, hieß es weiter. Darunter seien gefälschte Ausweisdokumente, Kameras, eine Drohne, GPS-Tracker, Funkgeräte sowie mehrere Telefone samt SIM-Karten gewesen.

Nach Angaben der Polizei ist der lettische Staatsangehörige 45 Jahre alt, der Ukrainer sei 43 Jahre alt. Die beiden Männer seien in ihrem Auto auf dem Weg in Richtung Waidhausen/Pilsen unterwegs gewesen.

Keine Angaben zum Auftraggeber

Die beiden Männer hätten keinen festen Wohnsitz in Deutschland. Derzeit sitzen sie in Untersuchungshaft. Gegen sie wird wegen des Verdachts der Agententätigkeit zu Sabotagezwecken sowie des Verschaffens von gefälschten Ausweisen ermittelt.

Aufgrund der laufenden Ermittlungen könnten keine weiteren Auskünfte gegeben werden, insbesondere nicht zum mutmaßlichen Auftraggeber, hieß es.


Quelle:

www.tagesschau.de