Tesla steigert den Quartalsumsatz mit Autos und Akkus, dennoch stürzt die Aktie ab. Denn Tesla gibt viel mehr Geld aus. Neben höheren Betriebskosten belasten auch steigende Ausgaben für Forschung und Entwicklung sowie Aktienboni den Betriebsgewinn, der um mehr als die Hälfte einbricht. Intel weist neben höheren Umsätzen dagegen auch einen steigenden Betriebsgewinn aus. Doch der steigende Aktienkurs verdirbt die Nettozahlen, denn die damit einhergehenden Kursgewinne muss Intel als milliardenschweren Verlust verbuchen. Trotzdem honoriert die Börse das starke Intel-Quartal. In Taiwan wird die Regierung während der jährlichen Luftschutzübung erstmals Internet-Einschränkungen testen. Online-Verbindungen per Mobilfunk werden auf ein Minimum der Kapazität reduziert. Die Bevölkerung und das Militär sollen auf derartige Fälle vorbereitet werden – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.
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Tesla-Aktien sind gestern mehr als ein Siebtel abgestürzt. Grund ist, dass Tesla ein Vielfaches dessen ausgibt, was der Betrieb einspielt. Zudem sind die Allgemeinkosten um fast die Hälfte gestiegen. Da kann auch der Umsatzzuwachs nicht vermeiden, dass der Betriebsgewinn fällt. Da Tesla in den vergangenen Monaten mehr Elektroautos ausgeliefert hat, ist der Umsatz dieser Sparte im Vergleich zum zweiten Quartal 2025 um 23 Prozent gestiegen. Mit Akkus und Solarzellen hat das Unternehmen 13 Prozent mehr umgesetzt. Besonders stark gestiegen ist der Umsatz mit Autoreparaturen und Sonstigem, nämlich um gleich 50 Prozent. Zusammengerechnet ergibt das ein Umsatzplus von 25,5 Prozent. Doch die direkten Kosten sind mit 26,1 Prozent stärker gewachsen, sodass hohe Ausgaben Teslas Bilanz trüben: Aktie fällt heftig.
Die Intel-Aktie fährt hingegen in die andere Richtung. Denn Intel schließt ein Quartal ab, in dem die Geschäftszahlen ohne Rechnungslegungsstandards ausnahmsweise eine Betrachtung wert sind. In den Zahlen nach dem geläufigen US-Standard GAAP sorgt ausgerechnet der immense Anstieg der Intel-Aktie für einen riesigen Buchnettoverlust. Das liegt an Treuhandaktien, deren Kursanstiege Intel als Verluste verbuchen muss. Da die Aktie im zweiten Quartal fast um das Dreifache gestiegen ist, wurde aus einem Nettogewinn ein Minus von gut elf Milliarden US-Dollar. Doch operativ ist Intel wieder im Plus. Bei einem Umsatzwachstum von 25 Prozent auf 16,1 Milliarden Dollar bleiben 1,8 Milliarden Dollar Betriebsgewinn vor Steuern übrig: Intels 11 Milliarden US-Dollar Nettoverlust existieren nur auf dem Papier.
Client Computing and Physical AI Group (CCPG, vor allem Core-Prozessoren)
Intel
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Im August wird Taiwan im Rahmen der jährlichen Luftschutzübungen erstmals auch Störungen des Mobilfunknetzes simulieren. Dafür wird der mobile Internetzugang massiv gedrosselt, sodass Nutzer nur noch herkömmlich telefonieren oder SMS verschicken können. Soziale Netzwerke oder Videos werden in dieser Zeit nicht mehr nutzbar sein. Festnetzanschlüsse sind davon aber nicht betroffen. Da neben dieser 30-minütigen Katastrophenschutzübung auch Militärübungen stattfinden, soll dies auch die Fähigkeit des Militärs testen, Kommunikation und Backups unter simulierten Szenarien zu gewährleisten. Doch es gibt auch Bedenken hinsichtlich wirtschaftlicher Schäden und Warnungen vor Cyberangriffen aufgrund der Internet-Einschränkungen: Taiwan testet bei Katastrophenschutzübung Abschaltung von mobilem Internet.
Jeden Tag werden zahllose Google-Konten stillgelegt, die rechtmäßigen Inhaber verlieren den Zugang. Nun führt Google eine neue Möglichkeit ein, mit der natürliche Personen Zugang zu ihrem versperrten Konto wahrscheinlich zurückerlangen können (account recovery): Selfie-Videos. Wer diese Option in der Hinterhand haben möchte, muss im Voraus ein Selfie-Video von sich selbst hochladen. Google schreibt dafür bestimmte Kopfbewegungen vor, um das Gesicht des Nutzers aus verschiedenen Winkeln aufzunehmen und Deepfakes zu erschweren. Das Selfie-Video muss natürlich bei noch vorhandenem Konto-Zugang hinterlegt werden. Ist der Konto-Zugang einmal weg, ist es zu spät. Der Datenkonzern verspricht, das hinterlegte Selfie-Video nur für Login-Zwecke zu nutzen: Dein schönes Antlitz kann Dein Google-Konto öffnen.
AMD-Chefin Lisa Su hat das riesige Chipkonstrukt Instinct MI455X schon gezeigt, jetzt kommen technische Details zum Innenleben. Zudem erklärt die Firma das Zusammenspiel aus Prozessoren, Beschleunigern und Netzwerk-Hardware im eigenen Server-Rackdesign Helios. Die Parallelen zu Nvidias Server Vera Rubin NVL72 sind nicht zufällig; AMD tritt in direkte Konkurrenz. Eine komplette Instinct-MI455X-GPU besteht aus insgesamt 24 Chip-Bausteinen, die auf einem Package vereint sind. Zwölf stellt der Chipauftragsfertiger TSMC her, dazu gesellen sich zwölf High-Bandwidth-Memory-4-Stapel (HBM4). Die sogenannten „Accelerator Complex Dies“ enthalten die eigentlichen Rechenwerke. Zusammen sollen bis zu 80 Billiarden Rechenoperationen pro Sekunde möglich sein: AMD greift Nvidia mit Instinct MI455X für Helios-Server an.
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AMD
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Auch noch wichtig:
Mit Klarnamenzwang und der Abschaffung der Aufsichtsbehörde will das Innenministerium Transparenzrechte von Bürgern, Presse und Politik massiv beschneiden: Dobrindt will Informationsfreiheit durch Identifikationspflicht faktisch stoppen.Vor der „großen“ PV-Anlage scheuen viele Kunden zurück. Die Systeme von Anker Solix, Conow, Jackery und Zendure versprechen einen stressfreien PV-Einstieg als Speicher für Balkonkraftwerke: Vier Modelle im Vergleich.Passive Kühlung eines Gebäudes bedeutet baulichen Aufwand. Prinzipiell reichen poröse Fliesen an Außenwänden, um Gebäude bis zu 10 °C kühler zu halten: Poröse Fliesen kühlen Gebäude passiv wie Elefantenhaut.Die Deutsche Rentenversicherung und die Bundesagentur für Arbeit haben openDesk als Notfallarbeitsplatz getestet und für tauglich befunden: Microsoft-Alternative openDesk tauglich für den Ernstfall.Bei den uniVersa-Versicherungen gab es einen Datenschutzvorfall. Ein KI-Crawler hat Kundendaten abgegriffen, darunter Namen, Adressen und teilweise Bankdaten: Crawler von OpenAI griff bei Datenschutzvorfall bei uniVersa Daten ab.Dem Rhein soll mit der dann größten Flusswasser-Wärmepumpe Europas Wärme entzogen werden, um Haushalte zu beheizen. Es gibt aber auch ökologische Bedenken, wenn der Rhein Kölner Wohnungen heizt: Bau von 150-MW-Flusswasser-Wärmepumpe beginnt.Eine Gruppe von US-Senatoren will härter gegen vernetzte Autos von Herstellern mit chinesischen Anteilseignern vorgehen. Das könnte auch Mercedes-Benz treffen: Verkaufsverbot per US-Gesetz könnte auch Mercedes treffen.Nachdem Varta im Mai angekündigt hatte, ein ganzes Werk zu schließen, in dem Zellen für Apple hergestellt worden waren, machen die verbliebenen Geldgeber Druck. Damit steht Varta vor der Insolvenz: Probleme wegen Apple und allgemeiner Geschäftslage.Cyberkriminelle haben Steam genutzt, um zahlreiche PCs mit Malware zu infizieren. Die Schadsoftware war in Spielen versteckt und wurde gezielt beworben. So wurden 8000 PCs über Steam infiziert: Cyberkriminelle verteilen Malware via Fake-Games.Der KI-Angriff auf Hugging Face sorgt weit über die IT-Welt hinaus für Aufregung. Nun gibt es Einblicke in die unmittelbaren Reaktionen bei OpenAI selbst: „Talentierter“ Mensch hätte für KI-Angriff auf Hugging Face Wochen gebraucht.
(fds)
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Quelle:
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