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SportWM 2026: Senegals Gueye "Pausiere, solange Trainerstab im Amt ist"

WM 2026: Senegals Gueye "Pausiere, solange Trainerstab im Amt ist"


WM-Liveblog

Stand: 02.07.2026 • 12:46 Uhr

Alle News, kuriose Geschichten und Eindrücke von vor Ort rund um die WM 2026 im Liveblog.

12:32 Uhr

Senegals Gueye: “Pausiere, solange Trainerstab im Amt ist”

Nach dem dramatischen Aus im WM-Sechzehntelfinale gegen Belgien (2:3 n.V.) will Senegals Pape Gueye unter dem aktuellen Nationaltrainer Pape Thiaw nicht mehr für sein Land spielen. Der 27-jährige Mittelfeldspieler vom FC Villarreal ist erzürnt über seine frühzeitige Auswechslung in der Partie gegen Belgien. “Ich möchte heute schon ankündigen, dass ich, solange dieser Trainerstab im Amt ist, eine Pause bei der Nationalmannschaft einlegen werde”, schrieb Gueye in einer Instagram-Story.

Der Mittelfeldspieler war beim Stand von 2:0 für den Senegal in der 66. Minute ausgewechselt worden. Anschließend verspielten die Afrikaner den Sieg und verloren durch einen Elfmeter in der Nachspielzeit der Verlängerung. “Ich war körperlich in guter Form, aber letztlich trifft der Trainer die Entscheidungen… Das respektieren wir”, schrieb Gueye weiter.

10:45 Uhr

“Im siebten Himmel”- Belgiens Fans feiern Comeback

Die belgische Zeitung Nieuwsblad schrieb nach dem Sieg gegen Senegal vom “wohl verrücktesten Comeback der belgischen Fußballgeschichte.” Die Roten Teufel lagen in Seattle bis zur 86. Minute 0:2 zurück, ehe Super-Joker Romelu Lukaku (86.) und Youri Tielemans (89.) die Verlängerung erzwangen. Tielemans schoss das Land dann mit seinem Elfmeter in der 120. Minute endgültig in den “siebten Himmel”, wie das Nieuwsblad kommentierte. Das Anschauungsmaterial lieferten die belgischen Fans in der Hauptstadt Brüssel.

05:45 Uhr

Tränen bei Barbarez nach WM-Aus

Das WM-Aus mit Bosnien-Herzegowina im Sechzehntelfinale hat Ex-Bundesliga-Profi Sergej Barbarez sichtlich mitgenommen. Der 54-Jährige lief nach dem 0:2 gegen die USA tief bewegt mit Tränen in den Augen über den Rasen. “Wir müssen zugeben, dass wir es nicht geschafft haben. Aber ich habe den Jungs direkt nach dem Spiel gesagt, wie stolz ich auf sie bin”, sagte Barbarez laut offizieller Übersetzung nach dem Spiel. “Ich habe ihnen gratuliert, und ich war wirklich stolz auf ihre Leistung. Das hat mich emotional berührt.”

Nationaltrainer Sergej Barbarez von Bosnien-Herzegowina nach dem WM-Aus

Im Moment sei er “der stolzeste Trainer auf der Welt”. Er habe in der Kabine gesagt, das Ergebnis sollte gefeiert werden. “Es sollte keine Traurigkeit geben, denn das gehört zum Fußball und zum Leben dazu – besonders bei einem so großen Turnier”, betonte Barbarez. “Dass unsere Mannschaft zum ersten Mal – und hoffentlich nicht zum letzten Mal – so weit gekommen ist, darauf können wir wirklich stolz sein.”

04:15 Uhr

Edin Dzeko humpelt vom Feld

Vorzeitiges Aus für Bosniens Edin Dzeko im WM-Sechzehntelfinale gegen die USA: Der 40 Jahre alte Angreifer griff sich nach einem Antritt an den Oberschenkel und ließ sich auswechseln, Ermin Mahmic kam für ihn ins Spiel. Beim Stand von 0:1 mussten die Bosnier also ohne ihren Weltklassestürmer auskommen – und verloren 0:2.

Dzeko war zuletzt mit dem FC Schalke 04 in die Bundesliga aufgestiegen. Ob er weiterhin in Gelsenkirchen auf Torejagd gehen wird, ist offen. Dzekos Vertrag ist Ende Juni ausgelaufen, er will nach der WM über seine Zukunft entscheiden.

03:24 Uhr

Streit zwischen Tielemans und Trossard als Weckruf für Belgien

Lange Zeit ist Belgien beim 3:2-Sieg nach Verlängerung gegen Senegal unterlegen, liegt 0:2 zurück. Dann giften sich die Schlüsselspieler Youri Tielemans und Leandro Trossard vor aller Augen heftig an – und plötzlich ist das Team wie verwandelt.

Die kitschige Fortsetzung: Trossard flankt, Tielemans trifft zum 2:2 und beide fallen sich in die Arme.

02:28 Uhr

Spaniens Nico Williams nur leicht verletzt

Glück im Unglück für Nico Williams: Spaniens Flügelstürmer hat sich im Spiel gegen Uruguay nur leicht verletzt. Das Sechszehntelfinale gegen Österreich (ab 21 Uhr live im Ersten, im Audiostream und im Live-Ticker) wird er zwar verpassen, aber “beim nächsten Match sind wir sehr optimistisch, dass er wieder in Bestform dabei ist”, sagte Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente – ohne Details zur Verletzung zu nennen.

Williams war im letzten Gruppenspiel von Uruguays Nicolas de la Cruz gefoult worden und humpelte anschließend auf dem rechten Bein. “Heute ist einer der schlimmsten Tage meines Lebens. Ich habe mich nach einem sehr schwierigen Jahr erneut verletzt”, schrieb der Profi von Athletic Bilbao danach in den sozialen Medien. In dieser Saison hatte er unter anderem mit Leistenbeschwerden zu kämpfen.

01:35 Uhr

Belgien feiert – “Absolute Eskalation in Eupen”

85 Minuten Frust beim Public Viewing im belgischen Eupen, Belgien schien beim Stand von 0:2 gegen Senegal im Sechzehntelfinale so gut wie ausgeschieden aus der WM. Aber dann der Doppelschlag und das Happy End – Bierbecher flogen und die Menschen lagen sich in den Armen. Eindrücke aus der Stadt nahe der deutschen Grenze – “Romelu-Lukaku”-Gesänge inklusive.

01.07.2026 • 23:06 Uhr

Während Belgiens Spiel: Flitzer-Premiere bei der WM

Drei Flitzer haben im Sechzehntelfinale der Fußball-WM zwischen Belgien und Senegal für eine kurze Unterbrechung gesorgt. Nach gut einer halben Stunde der Partie im amerikanischen Seattle rannten die Männer mit ihren Handys quasi gleichzeitig auf den Rasen. Ordner verfolgten das Trio.

Teile des Publikums bejubelten die – letztlich erfolglosen – Fluchtversuche der drei Personen. Die Fans wurden von Sicherheitskräften wieder vom Feld geführt. Schiedsrichter Hector Said Martinez aus Honduras setzte das Spiel nach rund einer Minute wieder fort. Die Senegalesen führten zu diesem Zeitpunkt bereits mit 1:0.

01.07.2026 • 20:51 Uhr

Österreichs Bundespräsident mit ungewöhnlicher Bitte an Eltern

Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat vor dem ersten K.o.-Spiel der Nationalmannschaft bei einer Fußball-WM seit 1954 eine ungewöhnliche Bitte. “Liebe Eltern”, beginnt das Staatsoberhaupt seine Ansprache in einem bei Facebook geteilten Video. Er habe eine Bitte, im Namen der Kinder. “Lassen Sie sie heute, also am Donnerstag, ein wenig länger aufbleiben”, sagte Van der Bellen.

Er erklärte: “Ja, bis spät in die Nacht hinein Fernsehen ist nicht gut. Ich weiß das. Aber drücken Sie diesmal ein Auge zu, damit die Kinder, die das wollen, unser Nationalteam live anfeuern können. Solche Erinnerungen nimmt man doch sein Leben lang mit. Und obendrein haben wir derzeit die letzten Tage vor den Ferien.” Er wünsche allen Kindern “viel Spaß beim Anfeuern”. Die Partie in Inglewood findet um 12 Uhr Ortszeit statt. In Österreich ist es dann 21 Uhr.

01.07.2026 • 20:13 Uhr

Kane zwischen Elfer-Frust und Doppelpack-Lust

Bevor Harry Kane am Mittwochabend (01.07.2026) im Sechzehntelfinale gegen den Kongo mit einem Doppelpack England zum 2:1 schoss, hatte der Münchner Frust geschoben. Denn in der 44. Minute war der 32-Jährige an Keeper Lionel Mpasi-Nzau vorbeigestürmt und hätte den Ball nur noch ins verwaiste Tor schieben müssen. Doch Kane wurde vom Schlussmann mit den Händen zu Fall gebracht. Einen Elfmeter bekam der Kapitän aber nicht. Schiedsrichter Adham Mohammad Tumah Makhadmeh (Jordanien) zeigte nicht auf den Punkt, sondern gab Abstoß für den Kongo.

Eine sehr diskutable Entscheidung, die Kane und die Engländer fassungslos zurückließ. Doch Lutz Wagner, Schiedsrichter-Experte der Sportschau, konnte das Vorgehen von Makhadmeh nachvollziehen. “Der Kontakt am Fuß ist eindeutig. Und ich glaube auch, dass Harry Kane den Ball durchaus noch hätte erreichen können. Allerdings geht der Schiedsrichter davon aus, dass er vorher abspringt. Er steht gut. Und dann müssen wir das so akzeptieren. Aber ich sage, aufgrund des Kontaktes hätte es hier auch durchaus Strafstoß geben können, weil der Torhüter den Ball nicht trifft”, erklärte der 63-Jährige.

01.07.2026 • 19:50 Uhr

Kane überholt Klinsmann und Pelé in ewiger Torschützenliste

Englands Stürmer-Star Harry Kane hat durch seine Treffer zum 1:1 und 2:1 im Sechzehntelfinale gegen den Kongo seinen Weltmeisterschafts-Tore zwölf und 13 erzielt. Der 32 Jahre alte Angreifer des FC Bayern München überholte damit in der ewigen WM-Torschützenliste Jürgen Klinsmann und die brasilianische Legende Pelé. Als nächste könnte Kane den Franzosen Just Fontaine (13 WM-Tore) sowie den “Bomber der Nation”, Gerd Müller (14), überholen.

01.07.2026 • 19:39 Uhr

Medien spekulieren: Wird Guardiola neuer Bondscoach?

Nach dem Rücktritt von Ronald Koeman als Bondscoach wird in den niederländischen Medien wild über mögliche Nachfolger des 63-Jährigen spekuliert. Eine naheliegende Lösung würde Michael Reiziger, Trainer der niederländischen U21-Auswahl, sein, hieß es unter anderem. Aber auch Arne Slot, Peter Bosz, Erik ten Hag und Ruud van Nistelrooy werden als Koeman-Nachfolger gehandelt.

Und auch der Name Pep Guardiola rauscht durch den Blätterwald. Der spanische Star-Trainer ist nach seinem Weggang vom englischen Premier-League-Club Manchester City verfügbar und hat in der Vergangenheit schon einmal erklärt, dass ihn eine Tätigkeit als Bondscoach reizen würde.

01.07.2026 • 18:25 Uhr

“Früh bei ihm positioniert” – FC Bayern verkündet Saibari-Transfer

Der Wechsel von Marokkos Stürmerstar Ismael Saibari zu Bayern München ist perfekt. Wie der deutsche Rekordmeister am Mittwochabend verkündete, kommt der 25-Jährige zur neuen Saison von der PSV Eindhoven und erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2031. Über die Höhe der Ablösesumme machten beide Klubs keine Angaben – sie soll sich Medienberichten zufolge auf rund 50 Millionen Euro belaufen.

Wir freuen uns sehr, mit Ismael Saibari einen der spannendsten Offensivspieler dieser WM für den FC Bayern gewonnen zu haben”, sagte Sportvorstand Max Eberl: “Solche Transfers entstehen nicht aus dem Moment heraus, sondern aus vorausschauender Arbeit: Entscheidend war, dass wir uns früh bei ihm positioniert haben, weil wir von Ismaels Fähigkeiten wussten und ihm von Beginn an eine konkrete Perspektive bei uns aufzeigen konnten.”

01.07.2026 • 16:12 Uhr

Jude Bellingham – Topleistungen lassen Kritiker verstummen

Der ehemalige Dortmunder Jude Bellingham wurde in seiner Heimat England häufig und heftig kritisiert. Bei seinem vierten großen Turnier lässt der 23-Jährige mit starken Leistungen seine Kritiker verstummen. Umso lauter werden seine Fans: Der Song “Hey Jude” wird zum Dauerschlager bei der WM.

Zwei Tote nach Fanfest in Mexiko-Stadt

Zwei Menschen sind im Rahmen eines WM-Fanfestes in Mexiko-Stadt nach dem Sechzehntelfinale zwischen der mexikanischen Nationalmannschaft und Ecuador (2:0) ums Leben gekommen. Sowohl eine Frau im Alter von 19 Jahren als auch ein 44-Jähriger erstickten nach Abpfiff der Partie, das bestätigten lokale Behörden. Nach übereinstimmenden Medienberichten war eine Gruppe von Menschen gegen eine öffentliche Toilette gedrückt worden. Zudem steht der Tod einer dritten Person im Raum, dies wurde bislang jedoch nicht offiziell bestätigt. Der Unfall in der mexikanischen Hauptstadt ereignete sich im Stadtteil Colonia Juárez.

Die Bürgermeisterin von Mexiko-Stadt, Clara Brugada, äußerte sich auf “X “zu den Todesfällen. Die Rettungskräfte hätten “umgehend” reagiert: “Alle medizinischen Notfallprotokolle wurden aktiviert, doch leider sind die Betroffenen verstorben.” Zugleich rief Brugada dazu auf, “stets verantwortungsbewusst, umsichtig und mit Einfühlungsvermögen zu feiern”.

Auch ein Autofahrer, der vergangene Woche nach Mexikos Sieg gegen Tschechien im Touristenort Cabo San Lucas aus noch ungeklärten Gründen in eine feiernde Menschenmenge gefahren war, starb jetzt. Das bestätigte Alberto Rentería, der Generalsekretär der Bezirksverwaltung Los Cabos im mexikanischen Bundesstaat Baja California Sur. Medienberichten zufolge erlag der Mann seinen Verletzungen an Schädel und diversen inneren Organen, die ihm wütende Menschen nach seiner Fahrt durch die Menge zugefügt hätten

01.07.2026 • 09:04 Uhr

Abschied von “wunderbarer Familie” – Ecuador-Coach hört auf

Das nächste WM-Aus und auch das nächste Trainer-Aus sind fix: diesmal betrifft es Ecuador und Nationaltrainer Sebastian Beccacece. Kurz nach der 0:2-Niederlage gegen Mexiko im Sechzehntelfinale kündigte der 45-Jährige an, sein Amt nicht weiter auszuführen. “Heute ist es an der Zeit, sich von einer wunderbaren Familie zu verabschieden”, sagte Beccacece nach dem 0:2 (0:2) gegen Co-Gastgeber Mexiko. Auch der überraschende Sieg im letzten Gruppenspiel gegen Deutschland (2:1) half dem Argentinier nicht mehr.

Beccaceces Vertrag lief bis zur WM und wird wie erwartet nun nicht verlängert. “Wir haben es nicht geschafft, unser Ziel zu erreichen – nämlich die beste WM in der Geschichte Ecuadors zu spielen”, sagte er. In der Mannschaft soll es zuletzt Widerstand gegen ihn gegeben haben. Beccacece hatte Ecuador im August 2024 übernommen. Noch vor Uruguay, Kolumbien und Brasilien hatte sich sein Team den zweiten Platz in der WM-Qualifikation gesichert – dank elf Spielen ohne Niederlage in Folge.

Highlight war der 1:0-Sieg über den amtierenden Weltmeister aus Becacceces Heimatland zum Abschluss. Bei der WM war Ecuador mit einem 0:1 gegen die Elfenbeinküste (Cote d’Ivoire) und einem 0:0 gegen Curacao gestartet, ehe der Sieg gegen Deutschland doch noch den Einzug ins Sechzehntelfinale brachte. Beccaceces wilder Jubel danach, als er die Tribüne hochkletterte, um mit seiner Frau Patricia und den beiden Töchtern zu feiern, hatte international für Aufsehen gesorgt.

01.07.2026 • 06:15 Uhr

Homophober Sprechchor sorgt für Aufregung

Mexikanische Fans sollen während des WM-Sechzehntelfinales gegen Ecuador homophobe Gesänge angestimmt haben. Die Anhänger des Co-Gastgebers sollen die Beleidigung im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt gezielt gerufen haben, wenn Ecuadors Torhüter Hernan Galindez beim Abstoß den Ball trat. Über den Zwischenfall inmitten der extrem lauten Stadion-Kulisse berichteten mehrere Medien übereinstimmend, darunter die Nachrichtenagentur AP.

Das Thema ist in Mexiko nicht neu. Rund drei Wochen vor WM-Beginn hatte der Weltverband FIFA bei einem Testspiel in Puebla Fanbereiche aus diesem Grund gesperrt. Der mexikanische Verband hatte die Maßnahme zuvor mitgeteilt. “In Übereinstimmung mit dem Beschluss wurden einige Bereiche gemäß den von der FIFA und den Stadionbetreibern festgelegten Bestimmungen für den öffentlichen Verkauf gesperrt”, hieß es in einer Mitteilung des FMF.

01.07.2026 • 05:49 Uhr

Fans stürmen Fan-Fest in Mexiko – Pfefferspray eingesetzt

Vor dem K.-o.-Spiel des WM-Mitgastgebers Mexiko gegen Ecuador in Mexiko-Stadt haben Hunderte Menschen das Fan-Fest in der nördlichen Stadt Monterrey gestürmt. Die Polizei setzte Pfefferspray ein, wie Medien berichteten. Laut dem Sender Telediario wurden bei dem Gerangel mehrere Menschen verletzt. Offizielle Angaben machten die Behörden zunächst nicht.

Nachdem das Gelände des Parque Fundidora die maximale Kapazität von rund 100.000 Menschen erreicht hatte, seien die Zugänge gesperrt worden, berichtete die Zeitung “El Norte”. Das habe dazu geführt, dass Fans die Tore aufzubrechen versuchten, über die Zäune kletterten oder sie umstürzten.

In Mexiko-Stadt versammelten sich Hunderttausende auf dem Zócalo-Platz und an der Prachtstraße Paseo de la Reforma, um sich das Spiel anzuschauen. Auch dort versuchten Fans, das Fan-Fest im historischen Zentrum der Stadt zu stürmen. In der Stadt Guadalajara wurden laut dem Sender “Milenio” mehrere Fans nach Ausschreitungen beim Fan-Fest festgenommen.

01.07.2026 • 03:04 Uhr

Anpfiff von Mexiko gegen Ecuador verzögert sich

Ein Unwetter über der mexikanischen Hauptstadt wirbelt das Sechzehntelfinale zwischen Gastgeber Mexiko und Ecuador durcheinander. Der Anpfiff verschiebt sich um eine Stunde.

Eigentlich hätte die Partie zwischen dem WM-Gastgeber und den Südamerikanern um 3 Uhr deutscher Zeit angepfiffen werden sollen, ein Unwetter verzögert den Spielstart nun. Um 4 Uhr – also mit einer Stunde Verzögerung – soll es losgehen, teilte die FIFA mit.

01.07.2026 • 02:58 Uhr

NASA will WM-Ball auf den Mond schicken

Der WM-Ball auf dem Mond? Das ist der Plan der US-Raumfahrtbehörde NASA für den Fall, dass die USA Weltmeister werden. Anlässlich des WM-Turniers in den USA, Mexiko und Kanada hat die NASA einen FIFA-Ball bereits zur Internationalen Raumstation geschickt. Sollte dem US-Team die Sensation gelingen, soll der nächste Ball noch weiter fliegen. Die Idee mit dem Flug zum Mond solle als Motivation dienen, sagte NASA-Chef Jared Isaacman. Im Sechzehntelfinale treffen die USA erstmal auf Bosnien-Herzegowina. Der Weg bis zum Titel und damit einem WM-Ball auf dem Mond ist also noch weit.

01.07.2026 • 02:27 Uhr

England trainiert Elfmeter mit wissenschaftlichem Programm

Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel will nichts dem Zufall überlassen und hat deshalb eine spezielle Methode, um seine Spieler Elfmeter trainieren zu lassen. “Es ist schwer, den Druck zu simulieren”, sagte der Schwabe. “Wir machen, was wir können. Es geht um Entscheidungsfindung, um Entschlossenheit, um Wiederholungen. Der Verband hat ein Programm dafür, dem wir bis ins Detail folgen.”

Vor mittlerweile acht Jahren legte der Verband FA ein Programm auf, um die Leistungen englischer Nationalmannschaften zu verbessern. Dafür zog man Experten zurate und entwickelte spezielle Trainingsübungen. Daraus entstehen fest Abläufe für den Ernstfall bis hin zur richtigen Atemtechnik. Seit 2018 hat England drei seiner vier Elfmeterschießen gewonnen, verlor nur das EM-Finale 2021.

Im Sechzehntelfinale trifft England auf die DR Kongo. Auf ein mögliches Elfmeterschießen sind die Three Lions vorbereitet. “Wir fragen die Spieler nicht, wir kennen die Schützen”, sagte Tuchel im Stadion von Atlanta. Man lege nur die Reihenfolge fest, denn man könne nicht Vorausplanen, wer letztlich noch auf dem Platz und wer ausgewechselt sei. Einen Psychologen speziell für Elfmeterschießen hat Tuchel bisher nicht eingebunden.

01.07.2026 • 00:57 Uhr

Ewige Torschützenliste: Mbappé sitzt Messi im Nacken

Frankreichs Superstar Kylian Mbappé hat durch seinen Doppelpack im Sechzehntelfinale gegen Schweden (3:0) in der ewigen WM-Torschützenliste zum Führenden Lionel Messi aufgeschlossen. Der 27-Jährige hat nun 18 Treffer bei drei Weltmeisterschafts-Teilnahmen erzielt, für Argentiniens Kapitän Messi schlagen aktuell 19 Tore zu Buche. Der Ausnahme-Fußballer bestreitet derzeit allerdings auch schon seine sechste WM-Endrunde – und möglicherweise wird es seine letzte sein. Denn mit 39 Jahren ist er – anders als Mbappé – fraglos im Spätherbst seiner Karriere angekommen.

30.06.2026 • 23:48 Uhr

Nach WM-Aus: Koeman tritt als Bondscoach zurück

Bondscoach Ronald Koeman hat nach dem Ausscheiden der niederländischen Nationalmannschaft im WM-Sechzehntelfinale gegen Marokko seinen Rücktritt erklärt. Das teilte der niederländische Fußball-Bund, der Koninklijke Nederlandse Voetbal Bond, am späten Dienstagabend (30.06.2026) mit. Koeman habe dem KNVB mitgeteilt, dass er seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern werde, hieß es.

“Gerade, weil ich so lange und intensiv mit diesem Trainerstab und dieser Gruppe von Spielern zusammengearbeitet habe, fiel mir diese Entscheidung nicht leicht“, wird der 63-Jährige zitiert. Der frühere Weltklasse-Verteidiger betreute die Elftal von 2018 bis 2020 und dann wieder seit 2023. Wer auf ihn als “Oranje”-Coach folgt, steht noch nicht fest.

30.06.2026 • 23:21 Uhr

Royale Unterstützung für Schweden gegen Frankreich

Schwedens Nationalteam hat in seinem WM-Sechzehntelfinale gegen Frankreich royale Unterstützung. Unter den Zuschauern im New-York-New-Jersey-Stadion sind auch Prinz Daniel und Prinz Oscar. Der Besuch des royalen Vater-Sohn-Duos beim Turnier in den USA, Kanada und Mexiko war ursprünglich nicht geplant.

Prinz Daniel und sein Sohn, Prinz Oscar, drückten Schweden vor Ort die Daumen.

Doch nachdem die Skandinavier die Gruppenphase überstanden hatten, gab es einen Sinneswandel im Königshaus. “Ich bin sehr optimistisch, alles ist möglich”, erklärte Prinz Daniel, der im feinen Zwirn zum Spiel erschien. Sein zehnjähriger Sohn Oscar trug derweil ein Nationalmannschafts-Trikot mit der Rückennummer neun von Stürmerstar Alexander Isak.

30.06.2026 • 21:41 Uhr

Keeper Nyland: Heute Held, morgen arbeitslos

Dass Norwegen erstmals bei einer WM ein K.o.-Spiel gewinnen konnte, es gründete auch auf einer überzeugenden Leistung von Keeper Örjan Nyland. Der 35-Jährige kratzte in der Nachspielzeit des Sechzehntelfinals gegen die Elfenbeinküste einen Freistoß von Amad Diallo aus dem Winkel (90.+6) und bewahrte sein Team so vor dem späten 2:2-Ausgleich. Der Routinier schlüpfte damit in die für ihn ungewohnte Heldenrolle.

Denn bei seinem Klub, dem FC Sevilla, war Nyland in der abgelaufenen Saison nur Bankdrücker. Sein Vertrag wurde nicht verlängert, sodass der Schlussmann um Punkt Mitternacht – am heutigen 30. Juni laufen die meisten Profi-Kontrakte aus – offiziell arbeitslos wurde. “Stempeln gehen” kann Nyland jedoch erst, wenn er wieder in seine Heimat zurückgekehrt ist. Sollte er bei der WM weiter so überzeugend wie bisher halten, dürfte es dem früheren Goalie des FC Ingolstadt und von RB Leipzig an Angeboten jedoch nicht mangeln.

30.06.2026 • 21:01 Uhr

Brasilien bangt vor Achtelfinale um Offensivmann Paquetá

Brasiliens Nationalteam beklagt bei der WM den nächsten verletzten Offensivstar. Spielmacher Lucas Paquetá hat beim 2:1-Sieg im Sechzehntelfinale gegen Japan eine Muskelverletzung an der Rückseite des linken Oberschenkels erlitten, wie der Verband mitteilte. Der 28-Jährige werde ein intensives Behandlungsprogramm absolvieren, hieß es. Paquetá war bei der Partie in Houston am Montag (29.06.2026) zur Pause ausgewechselt worden.

Brasiliens Offensivmann Lucas Paquetá droht fürs Achtelfinale auszufallen.

Ob der Profi von Flamengo Rio de Janeiro bis zum Achtelfinale der Brasilianer am Sonntag (05.07.2026) in East Rutherford schon wieder zur Verfügung steht, ist offen. Zur Verletzung von Offensiv-Ass Raphinha hatte sich der Verband zuletzt ähnlich geäußert. Der 29-Jährige war im zweiten Gruppenspiel ebenfalls mit einer Oberschenkelblessur vom Platz gegangen und fällt seitdem aus.

30.06.2026 • 20:07 Uhr

Norweger Nusa schreibt gegen Elfenbeinküste Geschichte

Antonio Nusa hat mit seinem Treffer zur 1:0-Führung Norwegens im WM-Sechzehntelfinale gegen die Elfenbeinküste Geschichte geschrieben. Der Linksaußen von RB Leipzig ist mit seinen gerade einmal 21 Jahren nun der jüngste norwegische WM-Torschütze. Ganz nebenbei dürfte der Offensivmann, der vor seinem Treffer glücklos agiert hatte, seinen Marktwert weiter gesteigert haben. Bereits seit geraumer Zeit wird Nusa bei diversen Clubs gehandelt – darunter auch der deutsche Rekordmeister FC Bayern München.

30.06.2026 • 19:13 Uhr

“Oranje”-Stars nach WM-Aus rassistisch beleidigt

Das WM-Aus im Sechzehntelfinale nach Elfmeterschießen gegen Marokko hat für die niederländischen Fußballer zum fast schon üblichen Shitstorm in den sozialen Medien geführt. Crysencio Summerville, Quinten Timber und Justin Kluivert traf es dabei besonders hart. Wie der niederländische Verband, der Koninklijke Nederlandse Voetbal Bond, der Zeitung “De Telegraaf” bestätigte, seien die drei Elfmeter-Fehlschützen der Elftal nach dem Spiel auf ihren Social-Media-Accounts mit rassistischen und hasserfüllten Kommentaren angefeindet worden. Das Trio habe daraufhin die Kommentarfunktion unter ihren Beiträgen deaktiviert, hieß es weiter.

Der Verband kündigte zudem an, Anzeige bei der Meldeplattform für rassistische Online-Hassrede zu erstatten. “Wir finden das entsetzlich”, erklärte ein Sprecher der Zeitung.

30.06.2026 • 18:33 Uhr

Solbakken im Rotationsrausch – Nur Berg “überlebt”

Norwegens Nationalcoach Ståle Solbakken hat wie erwartet erneut die Rotationsmaschine angeworfen. Im Vergleich zum letzten Gruppenspiel gegen Frankreich (1:4) veränderte der 58-Jährige seine Startformation für das Sechzehntelfinale gegen die Elfenbeinküste (19 Uhr, MESZ, live bei sportschau.de) auf zehn Positionen. Nur Mittelfeldmann Patrick Berg hat das “Personalbeben” überstanden. Alle anderen gegen Frankreich zu Beginn aufgebotenen norwegischen Akteure sind heute Abend vorerst “Bankangestellte”.

30.06.2026 • 16:22 Uhr

Spaniens Grimaldo wechselt zurück in die Heimat

Der spanische Linksaußen Alejandro Grimaldo, der aktuell mit der “Furia Roja” bei der WM 2026 Mitfavorit ist, wechselt nach drei Spielzeiten von Bayer 04 Leverkusen zu Atlético Madrid. 2024 feierte Grimaldo mit der Werkself das Double aus Meisterschaft und Pokalsieg. Der 30-Jährige hat bislang nie in der ersten spanischen Liga gespielt.

30.06.2026 • 14:26 Uhr

Erling Haaland greift wieder an

Erling Haaland greift nach der von Trainer Stale Solbakken verordneten Pause wieder ein. Im Sechzehntelfinale gegen die Elfenbeinküste (Dienstag, 19 Uhr MESZ, live in der ARD sowie im Livestream und im Audiostream auf sportschau.de) will Haaland im Wettschießen der Stars nachlegen. Der 25-Jährige wird wieder in der norwegischen Anfangsformation stehen, nachdem Coach Solbakken beim 1:4 (1:3) gegen Topfavorit Frankreich im WM-Gruppenfinale eine XXL-Rotation praktiziert hatte.

Der Stürmer von Manchester City hat bereits vier Treffer bei der WM 2026 erzielt. Damit liegt er hinter Lionel Messi (sechs Tore) gemeinsam mit Kylian Mbappé, Ousmane Dembélé und Vini Jr., die allesamt viermal eingenetzt haben, auf Platz zwei der Torjägerliste.

30.06.2026 • 11:59 Uhr

“Niemand kann uns aufhalten”: Marokkos großes Selbstbewusstsein

Marokko steht nach dem 3:2 im Elfmeterschießen gegen die Niederlande im Achtelfinale der WM 2026. “Was wir uns klarmachen müssen, ist: Niemand kann uns aufhalten”, sagte Nationaltrainer Mohamed Ouahbi nach dem Erfolg gegen die “Elftal”. “Wir sind nicht zu stoppen, wenn wir den Fußball spielen, den wir spielen können.”

Ouahbis Worte sind Ausdruck des neuen Selbstbewusstseins, welches Marokkos Fußball sich in den vergangenen Jahren erarbeitet hat. 2022 in Katar stürmten die “Löwen vom Atlas” sensationell bis ins Halbfinale, vier Jahre später scheint Marokko sich dauerhaft einzurichten im Kreise der Geheimfavoriten.

30.06.2026 • 11:16 Uhr

Nach Marokko-Sieg: Krawalle in Den Haag

Nach dem Sieg gegen die Niederlande bei der WM 2026 im Elfmeterschießen kam es in Den Haag bei Feiern von Anhängern von Marokko nach Angaben der Polizei vereinzelt zu Zusammenstößen. Beamte seien mit Steinen und Feuerwerkskörpern beworfen worden. Die Polizei griff anschließend nach eigenen Angaben ein. 13 Menschen seien festgenommen worden. Auch wurde der Polizei zufolge ein Wasserwerfer eingesetzt. Fans hätten Straßen blockiert und den Verkehr behindert.

Nach dem Sieg von Marokko waren spontan hunderte von Fans in mehreren niederländischen Städten auf die Straße gegangen. In Amsterdam, Utrecht und Den Haag fuhren Autos hupend durch die Straßen. Fans jubelten und feierten ausgelassen.

30.06.2026 • 11:03 Uhr

Paraguay ruft Nationalfeiertag aus – Fans feiern in Asunción

Nach dem Einzug Paraguays ins Achtelfinale der WM 2026 hat Präsident Santiago Peña einen nationalen Feiertag ausgerufen. Der Tag nach dem sensationellen Sieg über die deutsche Nationalmannschaft sei arbeitsfrei, teilte die Regierung per Dekret mit.

In der Hauptstadt Asunción feierten Paraguay-Fans den 4:3-Sieg im Elfmeterschießen gegen das DFB-Team bis tief in die Nacht.

Nach WM-Aus: Hört Oranje-Coach Koeman auf?

Bondscoach Ronald Koeman hat seine Zukunft nach dem frühen WM-Aus der Niederlande gegen Marokko offengelassen. “Ich werde in Ruhe über meine Zukunft nachdenken”, sagte der 63-Jährige nach der 2:3-Niederlage im Sechzehntelfinale. Auf die Frage, ob er dem Verband seinen Rücktritt angeboten habe, sagte er: “Das habe ich nicht getan.”

Koeman wurde nach der verdienten Niederlage dafür kritisiert, dass er sein System auf fünf Verteidiger umgestellt hatte. Der Europameister von 1988 wies die Kritik zurück. “Es geht nicht darum, Angst zu haben. Es geht darum, besser zu stehen. Wir haben mit drei Angreifern gespielt”, sagte Koeman.

“Ich weiß, als Bondscoach werde ich gelobt, wenn das 1:1 nicht mehr fällt. Jetzt werde ich kritisiert, weil ich mit fünf Verteidigern gespielt habe”, sagte Koeman weiter. Der marokkanische Ausgleich war erst in der Nachspielzeit gefallen. Die Kritik interessiere ihn nicht, sagte der Bondscoach. Er würde immer wieder so entscheiden.

30.06.2026 • 06:38 Uhr

Neymar kontert deutschen Ökonomen

Brasilien steht nach dem 2:1 gegen Japan im Achtelfinale – und Superstar Neymar knöpft sich einen deutschen Ökonomen vor. In den sozialen Netzwerken schrieb Neymar mit Zwinkersmiley: “Herr Joachim Klement, versuchen Sie es doch bitte bei der nächsten WM nochmal.” Klement hatte mit seinem mathematischen Modell vorausgesagt, dass Brasilien überraschend gegen Japan verlieren und somit früh aus dem Turnier ausscheiden würde.

Dazu kam es nicht. Allerdings hatte Klement in der Vergangenheit oft Recht behalten: Die letzten drei Weltmeister Deutschland, Frankreich und Argentinien hatte er richtig vorausgesagt. In diesem Jahr setzte der Ökonom auf die Niederlande. Die sind allerdings nach der Niederlage gegen Marokko bereits aus dem Turnier geflogen.


Quelle:

www.sportschau.de

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